PRESSE-Service

Ab sofort sehen Sie die PresseNews in unserem onlineBLOG

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Sehen Sie hier Pressearbeiten von Peter Ehrlich. Ab Oktober 2011 finden sich diese Arbeiten im eigenen OnlineBlog

 

... weitere können Sie auch auf den Seiten des Gewerbevereins im Rahmen des "Brechen-Aktuell" einsehen.

 

Sie haben etwas interessantes für die Presse ? ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme...

Polizeipresse - Limburg

Gemeinschädliche Sachbeschädigung Niederbrechen

Anschlag auf Briefkasten Anschlag auf Briefkasten

Mittwoch, 28.09.11, gegen 22.10 Uhr

Anwohner der Bahnhofstraße wurden am Mittwochabend durch einen lauten Knall aufgeschreckt. Bei der Nachschau stellte sich heraus, dass der am Haus Nr. 32 angebrachte Briefkasten der Deutschen Post beschädigt war. Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Polizei wurde ein Feuerwerks-Knallkörper in dem gelben Kunststoffkasten gezündet; Fragmente des pyrotechnischen Gegenstandes wurden sichergestellt. In diesem Zusammenhang könnten passende Beobachtungen im Umfeld der Bahnhofstraße gemacht worden sein; möglicherweise fielen eine oder mehrere Personen bei der anschließenden Flucht auf. Es könnte auch sein, dass zuvor schon an anderer Stelle Knallkörper gezündet worden sind und dort Personen erkannt wurden. Wer Hinweise geben kann wird gebeten, sich mit der Polizeidirektion Limburg-Weilburg unter Telefon (06431) 91400 in Verbindung zu setzen. [Quelle: Polizeibericht PD LM-WEL]

Blutspenden in Dauborn

Hünfelden-Dauborn. Der DRK-Ortsverein Hünfelden lädt zusammen mit dem Blutspendedienst Baden-Württemberg-Hessen zu einem Blutspendetermin am Tag der deutschen Einheit, Montag, 3. Oktober, nach Dauborn in die Freiherr-vom-Stein-Schule ein. Dieser Sondertermin sei extrem wichtig – speziell für krebskranke Patienten, betont Eberhard Weck, der Sprecher des Blutspendedienstes. Am Montag kann daher von 11 bis 15 Uhr gespendet werden.

"Diesmal wird’s zünftig", sagt der Erste Vorsitzende des DRK, Martin Pomp. Zur Stärkung für die Spende gibt es Leberkäse, Bretz’n und süßen Senf – lediglich auf das Oktoberfestbier muss aus medizinischen Gründen verzichten werden, denn Alkoholgenuss nach einer Blutspende ist tabu.

Blut spenden kann jeder Gesunde zwischen 18 und 71 Jahren, Erstspender dürfen jedoch nicht älter als 64 Jahre sein. Damit die Blutspende gut vertragen wird, erfolgt vor der Entnahme eine ärztliche Untersuchung. Die eigentliche Blutspende dauert nur wenige Minuten. Mit Anmeldung, Untersuchung und anschließendem Imbiss sollten Spender eine gute Stunde Zeit einplanen.

Weitere Infos unter der gebührenfreien DRK-Service-Hotline Telefon:  (0800) 1 19 49 11. (ehp)

Bäume mußten gefällt werden

23.09.2011

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Rechtzeitig vor Beginn der Aufbauarbeiten zur diesjährigen Jubiläumskirmes sind zwei Hybridpappeln am Festplatz gefällt worden (Foto). Die Fällung der circa 25 Meter hohen Bäume war zwingend erforderlich geworden, wie die Gemeinde mitteilt. Im Rahmen des Baumkatasters der Gemeinde Brechen werden die circa 800 Bäume in der Gemeindegemarkung regelmäßig überprüft und begutachtet.

Die Verkehrssicherheit der beiden am Festplatz gefällten Bäume war nicht mehr gegeben, da sie wegen starkem Pilzbefall von innen morsch und hohl geworden waren.

Die Bäume sind Mitte der 1960er-Jahre angepflanzt worden und sind sogenannte Pionierbäume, die schnell wachsen. Die Prioritätenliste des Baumkatasters hat die Notwendigkeit der Fällung ergeben, da hier unmittelbare Gefahr bestand.

Die Fällung erfolgte durch eine Fachfirma mit einem Fällkran, der mit seinem Fällkopf in großen Höhen arbeiten kann. (ehp/Peter Ehrlich)

Zeitgemäße Spende des DRK-Hünfelden

DRK-Hünfelden.de spendet ! DRK-Hünfelden.de spendet !

Das Deutsche Rote Kreuz kümmert sich sowohl international als auch national um Menschen, die Hilfe brauchen. Regional vertreten ist das DRK z.B. auch durch den DRK-Ortsverein Hünfelden, mit Sitz in Kirberg. „Es ist ein Grundeinstellung, die man im Herzen trägt“, betont der erste Vorsitzende des Vereins Martin Pomp anlässlich der Spendenübergabe. Doch man muss nicht immer ein großes „TamTam“ um so etwas machen, bestätigt auch Matthias Schupp, der Kassierer des Vereins. Denn letztendlich geht es um die tatsächliche Transaktion, das Geld! Daher gehen beide ganz zeitgemäß mit dem Thema um: Das Geld wird per Onlineüberweisung innerhalb von wenigen Augenblicken dem Empfänger zur Verfügung gestellt. Doch welches Geld? In diesem Jahr unterstützt das DRK-Hünfelden mit seinen Möglichkeiten die Somalia-Hilfe des Deutschen Roten Kreuzes: 700,- Euro sind zusammen gekommen – 200, - Euro davon stammen aus dem Fußballcamp der Werschauer Fußballjugend. Martin Pomp und der gesamte DRK-Ortsverein Hünfelden freuen sich, dass eine solche Summe zum Gelingen des Ganzen beitragen kann. Der Ortsverein spendet seit Jahren stets anderen Menschen, die Hilfe bitter nötig haben – daher können Sie mit Ihrer regen Inanspruchnahme bei öffentlichen Veranstaltungen des DRK helfen – Sie sehen, Ihr Geld kommt da an, wo Hilfe benötigt wird – Teilen und Helfen, heute per Mausklick und mit einem guten Herzen. Besuchen Sie den Verein im Internet www.DRK-Hünfelden.de oder beim großen Oktoberfest-Blutspendetermin am Tag der Deutschen Einheit, 03.10.2011 von 11.00 – 15.00 in der Schule in Dauborn. (EHP/Peter Ehrlich)

Dynamische Schriftenanzeiger informieren Fahrgäste

Neues Fahrgastinfosystem an den Bahnhöfen Neues Fahrgastinfosystem an den Bahnhöfen

Ab sofort werden Bahn-Reisende auf der Strecke Limburg-Frankfurt besser informiert. Dank neuer elektronischer Anzeigetafeln, die – zusammen mit einer Lautsprecheranlage – in Zukunft über Abweichungen im Fahrbetrieb auch visuell informiert. Hierzu zählen Verspätungen, Ausfälle oder Gleiswechsel. Wenn keine Unregelmäßigkeiten vorliegen, wird auf den dunkelblauen Hinweisschildern in gelbgrüner Laufschrift die Uhrzeit angezeigt. Planmäßig verkehrende Züge werden nicht angekündigt. Die sogenannten Dynamischen Schriftanzeiger (DAS) sind in Niederbrechen seit dem 29. August, in Oberbrechen seit dem 16. August und in Niederselters seit dem 17. August in Betrieb. Die Geräte sind schon seit zwei Jahren an anderen Stationen im Einsatz und versprechen, im Winter zuverlässig ihren Dienst zu versehen. Viele Fahrgäste fragten sich, warum erst jetzt mit der Informationsanzeige auf den Peripheriebahnhöfen informiert wird, die man ja schon von anderen Bahnhöfen kennt. Hierzu erinnerte sich Bürgermeister Werner Schlenz an eine Anfrage, die bis ins Jahr 2008 zurückreichte. Damals wollte die Bahn diese Anzeigetafeln mit kommunaler Unterstützung einrichten, was jedochnicht funktioniert hat. Finanziert wurden die DSAs jetzt aus dem Konjunkturprogramm des Bundes, aus dem auch die Bahn Finanzmittel erhalten hat. Es wurden kurzfristig umsetzbare Investitionen gesucht, weil das Konjunkturprogramm nur bis Ende 2011 läuft, so die Angabe der DB AG. ehp

Mit Rotwein und Gesang am Brunnen

Mit Liedern vom Wein trug der MGV "Frohsinn" zum Gelingen des Rotweinfests der SPD in Brechen bei. Foto: ehp (Klick auf's Bild bringt Sie zu weiteren Bildern) Mit Liedern vom Wein trug der MGV "Frohsinn" zum Gelingen des Rotweinfests der SPD in Brechen bei. Foto: ehp (Klick auf's Bild bringt Sie zu weiteren Bildern)

Eine noch junge, aber feine Tradition wurde in Niederbrechen gefeiert. Der SPD-Ortsverein Brechen lud bereits zum vierten Mal zum "Rotweinfest" an den Hydepark am Rathaus ein. Unabhängig von Wahlkampfaktivitäten bot die SPD damit den Bürgerinnen und Bürgern ein Fest zum Mitfeiern und Geselligkeit in der Dorfmitte.

 

Pünktlich zum Beginn des Festes strömten die Sänger des MGV "Frohsinn" aus allen Richtungen zum Hydepark, um am romantisch plätschernden Brunnen ihre Sangeskunst zur Eröffnung zu präsentieren. Theda Ockenga, die Vorsitzende des SPD-Ortsvereins, eröffnete das Fest mit lyrischen Zeilen über Bacchus, so dass der Wein jeden Tag vergolden möge. "Das Mädchen vom Lande", so knüpfte der MGV "Frohsinn" an, wusste um den besseren Wein auf dem Lande denn in der Stadt, wo er mit Wasser gestreckt sei, und mit "Mein Mädel hat einen Rosenmund" und "Gesundheit, Herr Nachbar" wurde der Reigen der Volkslieder fortgesetzt. Zum Dank für den dargereichten "Stimmband-Schoner" erklang spontan das fröhlich gesungene Dankeschön des Chores aus voller Kehle.

 

Tobias Eckert, der Vorsitzende des SPD-Unterbezirks, war extra von Mengerskirchen angereist und freute sich über den agilen Ortsverein, der mit diesem Fest im Ort aktiv ist. Joachim Klein, der Vorsitzende des MGV "Frohsinn", bedankte sich für die Möglichkeit der Teilnahme und freut sich schon auf das große Konzert seines Vereins am 23. Oktober um 17 Uhr in der Sport- und Kulturhalle der Gemeinde. Zum Glück hatte auch Petrus ein Auge auf den Hydepark, so dass, größtenteils angenehm temperiert, fast ein bisschen Urlaubsstimmung aufkommen konnte – mitten in Brechen. ehp/Peter Ehrlich

LKW rutscht in Straßengraben

Ein Lkw landete gestern im Straßengraben, weil der Fahrer auf der nassen Straße die Kontrolle verlor. (Klick auf's Bild bringt Sie zu weiteren Bildern) Ein Lkw landete gestern im Straßengraben, weil der Fahrer auf der nassen Straße die Kontrolle verlor. (Klick auf's Bild bringt Sie zu weiteren Bildern)

Ein Unfall auf regennasser Fahrbahn: Ein Lkw ist gestern Vormittag auf der B 8, kurz hinter dem Ortsschild, in den Graben gerutscht. Der Lkw-Fahrer, ein 44 Jahre alter Mann aus dem Landkreis Havelland, sagte der Polizei, er habe gebremst als die Ampel auf Rot umsprang. Der zweiachsige Anhänger rutschte auf der regennassen Fahrbahn in den Straßengraben, knickte das Ortsschild um und kippte auf die Seite. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Höhe des Sachschadens schätzt die Polizei auf 6000 Euro. Für die Bergungsarbeiten wurde die Bundesstraße kurzzeitig gesperrt. Als er wieder auf der Straße stand, konnte der Lkw die Fahrt fortsetzen. (EHP/Peter Ehrlich)

 

SONDER-Blutspendetermin am 03.10.2011 in DAUBORN

Herzliche Einladung zur Blutspende! Herzliche Einladung zur Blutspende!

Der DRK-Ortsverein Hünfelden lädt zusammen mit dem Blutspendedienst Baden-Württemberg·Hessen zu einem Sonderblutspendetermin am Tag der deutschen Einheit, dem 03.10.2011 nach Dauborn in die Freiherr-von-Stein – Schule ein.Dieser Sondertermin ist extrem wichtig – speziell für krebserkrankte Patienten- überlebenswichtig, betont Eberhard Weck, der Sprecher des Blutspendedienstes. Warum? Das Blut wird in der Weiterverarbeitung vornehmlich in drei Bestandteile aufgespalten, deren Haltbarkeit jedoch dramatisch voneinander abweicht: Während das Blutplasma bis zu zwei Jahren haltbar ist, die roten Blutkörperchen bis zu 35 Tagen haltbar sind, kann man Thrombozyten nur 96 Stunden verarbeiten. Die Uhr tickt – eben auch dann, wenn Feiertage oder Wochenenden anstehen. Wochenenden sind kein Problem, doch bei Feiertagen wird’s eng, denn es werden 600 Vollblutspenden, also 600xca.500ml – also 300 Liter Blut benötigt, um daraus den Bedarf ganz Hessen für die Dauer von 24 Stunden zu decken.Am Montag, 03.10.2011, kann daher von 11.00 – 15.00 Uhr gespendet werden. Und das DRK lässt sich immer was Neues einfallen, um sich bei den Spendern für ihre Bereitschaft zu bedanken: „Diesmal wird’s zünftig“, freut sich der erste Vorsitzende Martin Pomp mit der Bereitschaftsleiterin Inge Kügler. Es gibt Leberkäse, Bretz’n und süßen Senf – lediglich auf das Oktoberfestbier müssen wir aus medizinischen Gründen verzichten, denn Alkoholgenuss nach einer Blutspende ist tabu. – Aber endlich darf jeder Blutspender mal den legendären Satz beim Spenden sagen: „O’zapft is“ …

Und es gibt noch mehr, denn als Dankeschön für das Engagement verlost der DRK-Blutspendedienst unter den Spendern eine Reise für zwei Personen „Christmas-Shopping“ in New York und 5 mal 2 Musicaltickets, natürlich für das Musical „Ich war noch niemals in New York“ in Stuttgart. (Der Aktionszeitraum ist der 12. September bis 23. Oktober 2011).Blut spenden kann jeder Gesunde zwischen 18 und 71 Jahren, Erstspender dürfen jedoch nicht älter als 64 Jahre sein. Damit die Blutspende gut vertragen wird, erfolgt vor der Entnahme eine ärztliche Untersuchung. Die eigentliche Blutspende dauert nur wenige Minuten. Mit Anmeldung, Untersuchung und anschließendem Imbiss sollten Spender eine gute Stunde Zeit einplanen. Eine Stunde, die ein ganzes Leben retten kann.Weitere Informationen zur Blutspende sind unter der gebührenfreien DRK-Service-Hotline 0800-1194911 und im Internet unter www.blutspende.de erhältlich. Mehr Informationen zur Arbeit des DRK-Ortsvereins Hünfelden erhalten Sie auf der Webseite unter www.DRK-Hünfelden.de (EHP/Peter Ehrlich)

Fidele Hüttengaudi bei den DRK-Seniorengymnastiklern

Die DRK-Seniorengymnastikgruppe „Die Fidelen“ freuen sich auf die „Hüttengaudi“ am 04.10.2011. Um 14.30 Uhr geht’s los im Sport- und Kulturzentrum Niederbrechen. Herzlich eingeladen sind alle Freunde und Gönner der aktiven Gruppe, die sich seit über 10 Jahren wöchentlich zum gemeinsamen Training trifft. Geboten wird jahreszeitliches, leckeres, und Oktoberfest-typisches. Besonders eingeladen sind auch die Teilnehmer, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr oder nicht mehr regelmäßig am Training teilnehmen können – „freuen Sie sich auf eine zünftige Zusammenkunft“, laden die Übungsleiter und Magda Jung ein.Zur besseren Planung der Hüttengaudi ist eine telefonische Anmeldung bis 20.09.2011 bei Magda Jung erforderlich Tel: 0 64 83 / 80 170. (EHP/Peter Ehrlich)

Gemeinde rückt beim Fest zusammen

Pünktlich zum Ende des Hochamtes und damit zum Start des Pfarrfestes sorgte Petrus dafür, dass die Gemeinde zusammen rückte. Ausgiebiger Regen schien einen Strich durch die Rechnung der wochenlangen Vorbereitungen zum Pfarrfest der Gemeinde St. Georg machen zu wollen. Doch wer schaute in Werschau nach dem Regen, kurzerhand wurden die Garnituren gepackt und innen weitergefeiert, bis das Wetter sich ergab und herrlichen Sonnenschein schickte. Neben leckeren Speisen vom Grill war das Kuchenbuffet schon kurz nach dem Mittagessen nachgefragt, so dass für jeden etwas dabei war. Die Freiwillige Feuerwehr unterstützte die Kirchengemeinde nach Kräften, so dass das Wetter der Geselligkeit und dem Gemeinschaftsgefühl keinen Abbruch tat – im Gegenteil. Pfarrer Armin Sturm der in wenigen Tagen den Pastoralen Raum verlässt, bekam, wie Reinhard Auth (Pfarrgemeinderatsvorsitzender) augenzwinkernd ausführte, extra das Pfarrfest so gelegt, dass die Pfarrgemeinde sich mit einem Fest bei ihm verabschieden konnte, wie er es verdiene. Ein Bild mit der Heimatkirche des Goldenen Grundes, der Bergerkirche wurde von Anette Haubrich (2. Vorsitzende Pfarrgemeinderat) überreicht – verbunden mit herzlichen Dankesworten für die gemeinsamen zurückliegenden Jahre und besten Wünschen zum neuen Auftrag. Begleitend gab es einen Bücherflohmarkt der Katholischen öffentlichen Bücherei KöB Werschau und eine Fotoausstellung mit alten Kommunionbildern aus unterschiedlichsten Epochen in Werschau und so stand mancher staunend und schmunzelnd vor den großen Tafeln – Animation für eine gedankliche Reise in die Vergangenheit von Oma und Opa oder den Eltern. Somit war sowohl drinnen als auch draußen jede Menge Programm geboten und selbst für die Kleinen war etwas dabei: in der Krabbelstunde konnte gemalt und gebastelt werden – und bei einer Dorfrallye entdeckten die Kinder ihr Werschau mal mit einem ganz anderen Blick für die Details, ob Traumwandler auf dem Dach oder Briefkasten an der Wand – es gab viel zu entdecken. Der Reinerlös des Tages ging je zur Hälfte an die Missionsprojekte der Pfarrei die in Brasilien und nunmehr in Indore in Indien vor Ort Gutes leisten durch direkte Partner vor Ort und für eine neue Bestuhlung des Pfarrsaals. Reinhard Auth (1. Vorsitzender des Pfarrgemeinderats) bedankte sich bei allen Helfern für ihre intensive Mitarbeit vom Vorfeld bis zur Durchführung des Pfarrfestes, die zum Gelingen beigetragen haben. (EHP/Peter Ehrlich)

Umbaumaßnahmen in den Wallgärten

Die Baumaßnahmen am Einkaufsmarkt in den Wallgärten in Niederbrechen – wir berichteten – betreffen einen 650qm² großen dreieckigen Streifen entlang der jetzigen Grundstücksgrenze des Marktes. Gemäß des notariellen Kaufvertrages müssen keine weiteren Bäume mehr gefällt werden. Ferner wurde im Kaufvertrag eine Verpflichtung des Käufers aufgenommen, für die gefällten Bäume Ersatzpflanzungen vorzunehmen. Hierbei müssen die neuen Bäume einen Stammdurchmesser von mindestens 15cm haben. In die Auswahl der Ersatzbäume wird die Gemeinde ebenso einbezogen wie in die Wahl der neuen Standorte. Insbesondere wegen der Auswahl, betont Bürgermeister Werner Schlenz (parteilos), ist mit einer ökologischen Aufwertung zu rechnen.
Betroffen durch die Baumaßnahmen ist auch die Zufahrt für den DRK-Ortsverein Niederbrechen, da diese nicht mehr über den Bereich der Bauflächen ein- und ausfahren können. In den nächsten Wochen wird gemeinsam festgelegt werden, welche Wege hier gegangen werden, und, ob ggf. noch zwei Bäume weichen müssten. Peter Tiefenbach, erster Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Niederbrechen, wies darauf hin, daß diese Abfahrt speziell für die großen DRK-Fahrzeuge zwingend erforderlich sei, um die Einsatzfähigkeit weiter aufrecht zu erhalten. An einer Lösung wird daher zügig gemeinsam mit der Gemeinde gearbeitet.
Nicht zu verwechseln sind diese Projekte mit den laufenden Arbeiten zur Erstellung eines Baumkatasters, hob Bürgermeister Werner Schlenz (parteilos) hervor. Auch hieraus könne sich Handlungsbedarf für die Gemeinde ergeben, wenn Bäume aufgrund ihres Alters oder Zustandes eine latente Gefahr darstellen – hierüber wird die Öffentlichkeit aber dann separat informiert. (EHP/Peter Ehrlich)

Bäume mußten weichen

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Nach Abziehen der starken Unwetter am Mittwochnachmittag kam erneut Unruhe in Niederbrechen auf. Diesmal allerdings hatte sie einen anderen Grund. Am Parkplatz eines Einkaufsmarktes begann das Fällen von insgesamt 15 Bäumen. Mit Empörung reagierten einige Anwohner, einerseits ob der Lärmbelästigung am Abend und andererseits, weil offensichtlich gesunde Bäume gefällt wurden. Diese Maßnahme stellt einen Teil der Arbeiten im Rahmen der Um- und Neubaumaßnahmen am Einkaufsmarkt dar. Während im vorderen Bereich eine Rampe angelegt wird, wurden durch die Fällung der Bäume im hinteren Bereich die Vorbereitungen für den Anbau getätigt. Auf großes Unverständnis stießen die Fällarbeiten speziell bei den Anwohnern, die in den 60er-Jahren einen Großteil der Bäume noch selbst mit gepflanzt hatten und nun mit ansehen mußten, wie innerhalb von wenigen Minuten die Bäume gefällt wurden. Das schönste Stück war wohl die Kastanie, die in voller Frucht stand. Auch, wenn für die Abholzung der Bäume sicherlich Ausgleichspflanzungen stattfinden werden und alle Planungsverfahren durchlaufen und Vorschriften beachtet wurden, ist ein solcher Eingriff in ein gewohntes Bild immer eine Aufregung. [ehp/Peter Ehrlich]

Wir sind die Erstklässler

Aufgeregt und neugierig waren alle Schülerinnen und Schüler, die nach einem feierlichen Gottesdienst in der Grundschule Oberbrechen eingeschult wurden. Nach der Begrüßung durch die neue Schulleiterin Katharina Stoll, Klassenlehrerin Ott-Pabst sowie Schülerinnen und Schülern der Klasse 3 ging es endlich in die Schule. Nach dem gemeinsamen Gruppenfoto gingen dann 17 Erstklässler mit ihren Familien nach Hause.

Die Erstklässler in Oberbrechen heißen Darius Benischke, Adelina Beshiri, Alexander Ehrlich, Franziska Grohmann, Leonie Hilgen, Maya Höhler, Moarsal Hosseinkhel, Alena Käding, Leon Käding, Fabian Reh, Phillip Roggendorf, Hendrik Schiefner, Ella Schneider, Melissa Thoma, Luis Urban, Merle Wahl und Wiebke Weil. (ehp/Foto: Ehrlich)

Unschätzbare Wandmalereien

Die gotischen Malereien in der Berger Kirche sind mit Unterstützung des Landesamts für Denkmalpflege saniert worden. Dafür hatte sich der "Freundeskreis Berger Kirche" stark gemacht.Brechen.Eine erfolgreiche Denkmalpflege konnte einmal mehr am Beispiel der Berger Kirche im Goldenen Grund gezeigt werden. Das Landesamt für Denkmalpflege hatte die Bitte um Unterstützung seitens der Kirchengemeinde positiv beschieden und das Projekt mit 5000 Euro unterstützt und zudem die Arbeiten fachlich begleitet.

Zur Vorgeschichte: 1968 wurden im Auftrag des Bischöflichen Ordinariats in Limburg, unter der Leitung des Elzer Restaurators Josef Weimer, Wandmalereien in der Berger Kirche freigelegt. Nach mehr als 40 Jahren war es nun an der Zeit, den Verfall der Malereien zu stoppen. Bei einem Ortstermin mit der Restauratorin Christine Kenner vom Landesamt für Denkmalpflege in Wiesbaden und Dr. Johannes Spengler vom Bischöflichen Ordinariat (Limburg) war man sich schnell einig, dass umgehend eine Konservierung und Restaurierung vorzunehmen sei, denn, so die Begründung: "Durch drohenden Substanzverlust ist es nach Auffassung der staatlichen und kirchlichen Denkmalpflege zwingend notwendig, die unwiederbringlichen Wandmalereien zu konservieren und zu restaurieren."

Lob für Freundeskreis

Nachdem der Verwaltungsrat der katholischen Gemeinde St. Georg, zu der die Berger Kirche gehört, dem Vorhaben zugestimmt hatte, ließ der "Freundeskreis Berger Kirche" nicht mehr locker, und es ging zügig voran. Anfang Mai konnte der Restaurator Berthold Engel aus Kleinlüder bei Fulda seine Arbeit fertigstellen.

Zur Abnahme bedankte sich Verwaltungsratsmitglied und Erster Vorsitzender des "Freundeskreises Berger Kirche", Josef Jeck, für die Unterstützung in dieser Angelegenheit und die Zusammenarbeit. Restauratorin Kenner hob hervor, ohne ein solch großes Engagement der Bürger und der Öffentlichkeit seien Projekte dieser Art nicht zu schaffen – selten habe sie einen so engagierten Freundeskreis erleben dürfen – daher habe sie sich gerne für den Erhalt und die Mittelbereitstellung eingesetzt.

Es handelt sich um bedeutende gotische Malereien aus dem 15. Jahrhundert. Das größte Motiv zeigt einen Reiter mit Umhang im Kampf mit einem Drachen, welches sich mittschiffs links über dem Gewölbe befindet. Das Besondere daran ist, dass die Georgslegende in einen mittelalterlichen Turnierkampf "übersetzt" wurde. Unschätzbare Wandmalereien in der Mutterkirche des Goldenen Grundes.

Dank an den Restaurator

Zusammen mit weiteren Mitgliedern (Annemarie Schwenk und Kurt Fortenbacher) betonte Jeck, dass diese Förderung des "Freundeskreises Berger Kirche" eine besondere Befleißigung sei, die Vereinssatzungsziele kraftvoll, auch mit Hinblick auf weitere Generationen, zu verfolgen – verbunden mit dem Dank an den ausführenden Restaurator Bertold Engel, der die Arbeiten fach- und fristgerecht ausgeführt hat. ehp



Einsatz auf der A 3

Die Feuerwehr ist für weitere Aufgaben bestens gerüstet

Seit dem 1. August ist die Freiwillige Feuerwehr Brechen auch für zwei Teilabschnitte der A 3 zuständig. Dafür hat sie sich weitergebildet.

Bei einer Alarmübung probten die freiwilligen Feuerwehren aus Brechen den Einsatz auf der A3 [© ehp] Bei einer Alarmübung probten die freiwilligen Feuerwehren aus Brechen den Einsatz auf der A3 [© ehp]

Eine freiwillige Feuerwehr von heute ist eine flexible und universell einsetzbare Einheit, die zu jeder Tages- und Nachtzeit ein großes Einsatzspektrum im Bereich ihrer Zuständigkeit abdecken kann.
Um diesen Ausbildungsstand aufrechtzuerhalten, werden von den Feuerwehren der Gemeinde Brechen gemeinschaftliche Ausbildungsabende und Übungen durchgeführt, um für besondere oder auch größere Schadenslagen jederzeit gewappnet zu sein.
Zwei Teilabschnitte der Bundesautobahn A 3 kommen nach Zuweisung des Regierungspräsidiums Gießen seit dem 1. August als weiterer Einsatzbereich bei der Freiwilligen Feuerwehr Brechen jetzt hinzu. Aus diesem Grund wurden über Wochen und Monate die Einsatzabteilungen der Feuerwehr Brechen in speziell hierfür vorbereiteten Ausbildungsabenden auf künftige Einsätze auf der A 3 vorbereitet und sensibilisiert. Mit einer abschließenden Alarmübung wurde dieser spezielle Teil der Einsatzvorbereitung abgeschlossen. Im Industriegebiet Flachsau wurde ein angenommenes Unfallszenario mit drei Fahrzeugen vom stellvertretenden Gemeindebrandinspektor Dieter Martin dargestellt. Die Aufgaben wurden gemäß der Alarm- und Ausrückeordnung von der Freiwilligen Feuerwehr Brechen umgesetzt und konzentriert abgearbeitet. Von der Verkehrsfließrichtung einer mehrspurigen Fahrbahn ausgehend, startet die Unfallstelle mit einem großen Sicherungsfahrzeug. Danach wird – je nach Situation – mit Pylonen und Lichtsignalgebern die jeweilige Fahrbahn und der benötigte Arbeitsraum gesichert und der fließende Verkehr an der Unfallstelle vorbei geführt. Auch an Personen, die sich möglicherweise durch Schock vom Unfallort entfernt haben, wurde mit einer Personensuche im Umfeld gedacht. Nach Übungsende wurde in einer kurzen Nachbesprechung mit den eingesetzten Kräften die erfolgreiche Umsetzung der theoretischen und praktischen Aufgaben erörtert. Im Vordergrund standen auch die Sicherungsmaßnahmen, die im Rahmen des Eigenschutzes der Einsatzkräfte eine hohe Bedeutung haben. Dieter Martin betonte, es sei erfreulich, dass die für den Autobahneinsatz geplanten Fahrzeuge noch rechtzeitig um- und aufgerüstet werden konnten. Besonders erwähnte Martin, die gewohnt gute und kameradschaftliche Zusammenarbeit der drei Ortswehren stelle sicher, dass auch die neue Aufgabe gemeinschaftlich gemeistert werde. [ehp/Peter Ehrlich]

Scheckübergabe an den Förderverein der Schule im Emsbachtal

Das Bild zeigt die Betreuerinnen im Rahmen der Scheckübergabe auf dem Hof der Betreuungseinrichtung Das Bild zeigt die Betreuerinnen im Rahmen der Scheckübergabe auf dem Hof der Betreuungseinrichtung

Anlässlich des 15.jährigen Bestehens des Fördervereins der Schule Niederbrechen e.V. freute sich Helene Klein, Kreissparkasse Limburg, dieser Tage stellvertretend für alle fleißigen Spender wie Thomas Kramm, Apotheke im Goldenen Grund, Bäckerei Roth, Kelterei Hoppe, Bau- und Möbelschreinerei Eufinger, Blumen Insel, CARMAO GmbH, Claudia Selle, Goldlotse, KSK Limburg, VOBA, Hr. Steioff u. Fr. Ruberg-Neuser (Schule im Emsbachtal), Gemeine Niederbrechen, Getränke Ehrlich, Kellnervermittlung Ritter und viele kleine Privatspenden einen Scheck für die Renovierung des Hausaufgabenraumes in der Schule übergeben zu dürfen. Der Scheckbetrag von insgesamt 1.000 Euro ist eine hervorragende Unterstützung für eine angenehme Lernumgebung für die Kinder, freute sich Frau Yvonne von Gruchalla vom Förderverein der Schule. Der Spendenbetrag ist eine Gesamtsumme, die Kreissparkasse und viele namhafte Spender haben hieran ihren Anteil, dass es den Kindern noch besser gefällt und sie gerne in die Betreuung des Fördervereins kommen. Strahlende Kinderaugen und erfreute Betreuerinnen zeigten wie gut diese Spende angekommen ist. Mitgliedsbeiträge und Spenden helfen, dass diese inzwischen nicht mehr wegzudenkende Schulbegleitung in Niederbrechen ihren festen Platz hat. Seit 1996 haben berufstätige Eltern/Elternteile die Möglichkeit einer qualifizierten Betreuung außerhalb der Unterrichtszeiten. Der Förderverein ist der Träger der Betreuungseinrichtung an der Schule im Emsbachtal. Mehr Informationen finden sich auf der Webseite der Schule. (fe/ehp)

Bizarre Schönheit - Abstand halten!

Die bis zu vier Meter hohe Staude des Riesen-Bärenklaus findet sich derzeit wieder an den Straßenrändern oder wie hier an der Böschung des Emsbaches gegenüber des Bahnhofes, direkt an der Bushaltestelle in vermeintlich „greifbarer Nähe“. Doch aufgrund ihrer Gefährlichkeit, gilt es, unbedingt Abstand zu halten. Ein direkter Kontakt mit der Staude, ihren bis zu einem Meter langen Blättern oder den Nesselhaaren führt zu Verbrennungen ersten und zweiten Grades. Speziell Kinder sollten auf diese Gefahren hingewiesen werden. Die Substanzen der Pflanze verändern die Empfindlichkeit der Haut, so dass es zu diesen Verletzungen kommen kann. Die Pflanze auf dem Bild ist zwar zwischenzeitlich entfernt worden, aber die großen Dolden sind derzeit überall zu sehen. Es gilt: ABSTAND halten und sich von der Ferne an der bizarren Schönheit zu erfreuen. (fe/ehp)

Seit 75 Jahren Dienst am Nächsten

Walter Heckelmann (Ehrenvorsitzender der Feuerwehr Nauheim), Feuerwehr-Vorsitzender Manfred Lotz, Wehrführer Jürgen Wilhelm sowie der Zweite Vorsitzende und stellvertretende Wehrführer Thorsten Müller bei der Überreichung des Fahnenbanners (von links). Walter Heckelmann (Ehrenvorsitzender der Feuerwehr Nauheim), Feuerwehr-Vorsitzender Manfred Lotz, Wehrführer Jürgen Wilhelm sowie der Zweite Vorsitzende und stellvertretende Wehrführer Thorsten Müller bei der Überreichung des Fahnenbanners (von links).

Zwar ließ sich die Sonne nicht so oft blicken, aber das machte den knapp 200 Gästen des Sommerfestes bei der Freiwilligen Feuerwehr Nauheim nichts aus. Die Blaskapelle Hans Steiner aus Niederbrechen trug ihren schwungvollen musikalischen Teil zur guten Laune bei.

Anlässlich des 75-Jahr-Festes der Freiwilligen Feuerwehr Nauheim stiftete die Alters- und Ehrenabteilung ein Fahnenbanner, welches ab sofort an der Fahne seinen festen Platz hat. Ferner gab es noch zwei Ehrungen zu vermelden, so konnten Willi Oppel und Jürgen Beppler für 40 Jahre Treue zur Feuerwehr geehrt werden.

Am Nachmittag klang das familienfreundliche Fest der Feuerwehr mit Kinderbelustigung und bester Laune aus. Der Vorsitzende Manfred Lotz freute sich über die große Anteilnahme in der Bevölkerung und dankte den vielen Helfern, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben. (ehp)



WEISSER RING e.V. - Aussenstelle Limburg-Weilburg

FOTO-EHRLICH unterstützt aktiv die Arbeit des Weissen-Ring e.V. im Landkreis Limburg-Weilburg FOTO-EHRLICH unterstützt aktiv die Arbeit des Weissen-Ring e.V. im Landkreis Limburg-Weilburg

Eine große Zahl von Menschen erleidet als Opfer von Kriminalität und Gewalt körperliche, seelische und materielle Schäden. Sie werden bedroht, überfallen, beraubt, misshandelt, sexuell missbraucht oder gar getötet. Bei derzeit jährlich mehr als sechs Millionen registrierten Straftaten weist die polizeiliche Kriminalstatistik mehr als 200.ooo Fälle aus dem Bereich der Gewaltkriminalität aus. Neben der unmittelbaren Opferbetreuung und dem öffentlichen Eintreten für Opferinteressen unterstützt der WEISSE RING den Vorbeugungsgedanken sowie Projekte des Täter-Opfer-Ausgleichs und der Schadenswiedergutmachung. Seit seiner Gründung im Jahre 1976 hat der WEISSE RING als einzige bundesweit tätige Opferschutzorganisation ein flächendeckendes Hilfsnetz für in Not geratene Kriminalitätsopfer aufgebaut. Sitz der Bundesgeschäftsstelle ist in Mainz. Mehr als 56.000 Mitglieder aus allen Kreisen der Bevölkerung unterstützten mittlerweile die Arbeit des WEISSEN RING. Rund 3.000 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer stehen in bundesweit 420 Aussenstellen den Geschädigten mit Rat und Tat zur Seite. Schon seit einiger Zeit etabliert hat sich das Opfer-Telefon, welches unter der Rufnummer 116 006 einen Erstkontakt täglich von 07.00 – 22.00 Uhr mit einem von 40 speziell geschulten Mitarbeitern ermöglicht und die Weichen für die persönliche Betreuung vor Ort stellt. Die Hilfsmöglichkeiten sind vielfältig und werden in jedem einzelnen Fall auf die besondere persönliche Situation des Opfers abgestimmt. Auch im Landkreis Limburg-Weilburg ist der WEISSE RING e.V. vor Ort durch die Aussenstelle Limburg-Weilburg vertreten. Das Team, welches sich dieser Tage neu konstituiert hat, wird geleitet von Dr. Thorsten Eidenmüller aus Weilburg und Tanja Kachler aus Limburg. Es wird unterstützt von Bernd Borchert, Brigitte Heinzmann, Hildegard Ambron, Peter Ehrlich und Janina Leiß. Sowohl die stille und diskrete Opferarbeit ist es, die die Mitglieder der Aussenstelle für die Bevölkerung leisten, wie auch die Öffentlichkeitsarbeit, um Opfern den Rücken zu stärken und auf die verschiedenen Angebote hinzuweisen. Der WEISSE RING e.V. freut sich über interessierte Bürger, die gerne Willkommen sind. Bei seiner Arbeit ist der WEISSE RING aber auch selbst auf Hilfe angewiesen. Der monatliche Mindestbeitrag für eine Einzelmitgliedschaft liegt derzeit bei 2,50 €, Ehepaare 3,75 €, Schüler, Azubis, Studenten und Wehrpflichtige können schon für 1,25 € monatlich helfen. Wer die Hilfe für Kriminalitätsopfer durch eine Spende unterstützen möchte, kann dies gerne tun: Spendenkonto WEISSER RING 34 34 34 bei der Deutschen Bank Mainz ( BLZ 550 700 40 ) Im Internet informiert der WEISSE RING umfassend über seine Arbeit: www.WEISSER-RING.de (fe/ehp)

"Blut ist knapp – deshalb spende ich"

Günter Foth (Mitte) hat zum 100. Mal Blut gespendet. Es gratulierten Inge Kügler (Bereitschaftsleiterin) sowie Martin Pomp (1.Vorsitzender des DRK-Hünfelden). Foto: Ehrlich Günter Foth (Mitte) hat zum 100. Mal Blut gespendet. Es gratulierten Inge Kügler (Bereitschaftsleiterin) sowie Martin Pomp (1.Vorsitzender des DRK-Hünfelden). Foto: Ehrlich

"Blut ist knapp – und da ich eine seltene Blutgruppe habe, spende ich gerne", sagt Ortsvorsteher Günter Foth aus Mensfelden. Schon 100 Mal hat er Blut gespendet, als Dank dafür erhielt er Präsentkorb, Urkunde und die traditionelle Blutspendedienst-Uhr mit eingraviertem Namen. 

Er sei ein sozialer Mensch, betonte Günter Foth und nach kurzem Überlegen musste er feststellen, dass er kaum, dass er 18 Jahre alt war, direkt wenige Tage danach zum ersten Mal den Weg zum Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes antrat. Seitdem halte er, heute 52, dem DRK die Treue, freuten sich der erste Vorsitzende des DRK-Ortsvereins, Martin Pomp, und die Bereitschaftsleiterin Inge Kügler bei der Ehrung am Rande des ersten Blutspendetermines im zweiten Halbjahr in der Mehrzweckhalle in Dauborn. Ehrungen wie diese sind etwas besonderes und Inge Kügler freut sich, dass immer wieder auch neue Gesichter zu begrüßen sind, denn das zeige, dass der gute Gedanke sich weiter trägt – von Generation zu Generation. 

Und so konnten für die zehnte Spende geehrt werden: Hans-Jochen Piel, Nauheim, Roswitha Sann, Nauheim Carolin Wagner, Neesbach, Adrian Weber, Hünfelden – sowie eine 50. Spende, die aber namentlich nicht erwähnt werden möchte. 

122 Spender fanden an diesem Tag den Weg zum Spendenlokal und hiervon konnten 107 Spenden an die Labore nach Frankfurt gebracht werden. Gerade in der Urlaubszeit ist Blutspenden doppelt so wichtig, betonte Inge Kügler. Denn einerseits sind viele Menschen im Urlaub, können hier also kein Blut spenden, und viele Menschen machen in der Region Urlaub, so dass der Bedarf nicht nur gleich hoch, sondern oftmals viel höher sei als im restlichen Jahr, denn die "Zugereisten" müssen im Fall des Falles natürlich auch adäquat versorgt werden können. 

Daher ist es besonders erfreulich, dass zwölf Erstspender begrüßt werden konnten. Im Sommer ist es natürlich zur Kreislaufschonung wichtig, dass der durch die erhöhten Temperaturen entstehende Wasserverlust mit Hinblick auf die Blutspende rechtzeitig und vor allem regelmäßig durch Trinken ausgeglichen wird, betonte das Ärzteteam des Blutspendedienstes. 

Der nächste Blutspendetermin findet statt am 7. Oktober in der Freiherr von Stein-Schule in Dauborn. Mehr Informationen auf der neuen Webseite des Vereins:http://www.DRK-Huenfelden.de. ehp

Niederbrechen: Lebensmittelladen schließt

Sie gibt ihr Geschäft in Niederbrechen auf: Ursula Otto mit Lebensgefährte Siegfried Otto vor dem Geschäft in der Marktstraße. Foto: Ehrlich Sie gibt ihr Geschäft in Niederbrechen auf: Ursula Otto mit Lebensgefährte Siegfried Otto vor dem Geschäft in der Marktstraße. Foto: Ehrlich

"Wir trauern jedem Nahversorger im Ortskern nach", sagte gestern Bürgermeister Werner Schlenz (parteilos), als er auf die Schließung des Lebensmittelgeschäfts Otto (vormals Antonio Peluso) angesprochen wurde. 

Wie in anderen Ortsteilen musste auch Ursula Otto gegen den Kundenschwund in den vergangenen Monaten ankämpfen. "Es reicht eben nicht, wenn man schnell noch ein Päckchen Backpulver holt, was man beim Supermarkteinkauf vergessen hatte", sagte Bürgermeister Schlenz. 

Ursula Otto hatte das Geschäft zusammen mit ihrem inzwischen verstorbenen Mann Günther im Jahr 2004 übernommen. 

Bis Ende August ist der kleine Lebensmittelladen noch geöffnet, am 31. August ist Schlüsselübergabe. Bis dahin können die Kunden im Laden einkaufen – neue Ware wird jedoch nicht mehr bestellt. 

Ob Paketshop oder Reinigungsannahme oder Angliederung an Einkaufsketten, es habe nichts genützt: Wenn zu wenig Kunden den Weg zu ihr finden, müsse sie die Notbremse ziehen, betonte Ursula Otto, sichtlich geknickt. Schon länger habe sie Eigenkapital in das Geschäft eingebracht, um es über Wasser zu halten. 

Die Geschäftsidee war nah am Kunden, denn viele ältere Menschen, die älteste Kundin war zuletzt 92 Jahre, seien in ihrem ganzen Leben noch nicht in einem großen Supermarkt gewesen – sie wären hoffnungslos überfordert, sagte Ursula Otto. 

Für die Familie Otto sei es eine Selbstverständlichkeit gewesen, schwere Einkaufstaschen nach Hause zu tragen oder Bestellungen telefonisch entgegenzunehmen und zuverlässig zu liefern. Genauso zuverlässig, wie ihre Kunden für sie waren, denn nach den Kunden konnte sie die Uhr stellen.Sie bedankt sich bei ihren Kunden für die jahrelange Treue. 

Der Dorfkern von Brechen verliert ein markantes Gesicht, war es doch ein Eckgeschäft direkt gegenüber dem Rathaus. ehp

Archäologen schließen ihre Arbeit ab

Dr. Dominik Meyer, Dr. Sabine Schade-Lindig, ein Grabungshelfer und Dr. Klaus-Michael Schmitt (von links) begutachten die fast unscheinbaren Farbunterschiede im Grabungsfeld in dem geplanten Neubaugebiet in Erbach. Foto: Ehrlich Dr. Dominik Meyer, Dr. Sabine Schade-Lindig, ein Grabungshelfer und Dr. Klaus-Michael Schmitt (von links) begutachten die fast unscheinbaren Farbunterschiede im Grabungsfeld in dem geplanten Neubaugebiet in Erbach. Foto: Ehrlich

Das Team aus hochkarätigen Wissenschaftlern, das die Funde aus der Bronzeizeit (2200 bis 1200 vor Christus) in einem geplanten Neubaugebiet in Erbach untersucht hat, wird seine Arbeiten Ende des Monats abschließen. Mit der Bauplatzvergabe könne deshalb Ende des Jahres begonnen werden, wie Bürgermeister Wolfgang Erk (SPD) und Bauamtsleiter Hans Saufaus am Rande der Vorstellung der Forschungsergebnisse berichteten. "Sensationelle Funde" hatte zuvor Dr. Sabine Schade-Lindig vom Landesamt für Denkmalpflege in Hessen bei der Vorstellung der Forschungsergebnisse in Erbach angekündigt. Ihr Institut, das im Schloss Biebrich in Wiesbaden beheimatet ist, hatte sich zusammen mit einer Firma aus Hattersheim auf einer unscheinbaren Grünfläche im geplanten Neubaugebiet "Vorm Grenzgraben" in Erbach auf die Suche gemacht. Gut erhaltenes Gefäß Wie im März berichtet, ließ das Gebiet interessante Funde vermuten. Von den Pfahlbauten am Bodensee bis zu den Fundstätten in Dänemark hatte man bislang aus der Bronzezeit stets nur Grabstätten mit den jeweiligen Grabbeigaben finden können. Das Sensationelle an den aktuellen Funden ist, dass bei der Ausgrabungsstätte in Erbach erstmals Nachweise für eine Siedlung gefunden werden konnten, was man anhand der Keramikproben feststellen konnte. Problematisch bei der Lage des Geländes ist, dass durch Bodenerosionen, Verwitterungen und Hangabrutschungen sich heute ein anderes Bild ergibt und man am unteren Hang sogenannte verrollte Funde machte, also durch das Abrutschen zerkleinerte und errodierte Fundteile. Öffnet man den Boden, stößt man zum Beispiel nicht auf einen kompletten Krug, sondern maximal auf weniger als handtellergroße Fragmente davon. Durch geomagnetische Voruntersuchungen konnte die Lage dieser Fragmente erahnt werden, denn Gewissheit haben die Archäologen erst, wenn die Schnitte im Boden sind, wie Dr. Dominik Meyer von ausführenden Firma berichtete. Zusammen mit fünf Wissenschaftlern und Grabungshelfern konnten innerhalb der zurückliegenden drei Monate fast 200 Funde von Fragmenten von Gegenständen gemacht werden, die von Menschen vor rund 3800 Jahren genutzt worden sind. Fast unscheinbar lag einer der größten Funde in Gips gesichert in einer Schubkarre neben der Präsentation, ein großes gut erhaltenes Gefäß aus der Bronzezeit. Dieses wird unter Laborbedingungen restauriert und wartet nun auf seinen Abtransport. Zu den Funden gehört auch ein sogenannter Spinnwirtel, ein Gewicht, wie es beim Spinnen verwendet wird – ein Nachweis für die Nutzung von tierischen oder pflanzlichen Fasern zur Textilherstellung. Doch nicht nur Nachweise für die Bronzezeit konnten in Erbach gefunden werden, sondern – und das ist die zweite Sensation – eine zweite Erkenntnis, die unmittelbar mit der kürzlich beschriebenen Grabungsstätte im Bereich Brechen-Weyer stehen könnte: Weitab vom Limes wurden Aktivitäten römischer Prospektoren, also geologischer Kundschafter erkannt, deren Fundergebnisse den enormen Bedarf an Bodenschätzen (Silberblei, Kopfer, Eisen) decken halfen. Doch auch hier gestaltete sich die Arbeit durch die Bodenerosion schwierig, denn war eine Grube früher vielleicht 1,5 Meter tief, ist sie heute nur noch wenige Zentimeter tief. ehp

Abschlussfeier im Wissegigl

Herbstmaler/Herbstlaub feierten erfolgreiches erstes Halbjahr

Ein erfolgreiches erstes Halbjahr 2011 konnten die Gruppen Herbstlaub und Herbstmaler bei ihrem Sommerabschluß im Wissegiggl feiern. Carlos, der Wirt des Wissegiggls in Weyer, hatte eine eigene Speisekarte zu diesem Zweck kreiert und für alle den Nachtisch gesponsort.
Fast 35 Teilnehmer einschließlich Betreuer, Eltern und Geschwister feierten ausgelassen den Abschluß vor dem Ferienbeginn
Kurzfristig ins Programm konnte ein Spielfest im Hof des Pfarrzentrums aufgenommen werden, welches am 1.6. mit mehreren Spielstationen und mit interessanten Preisen stattfand, die von Banken und Einkaufsmärkten eigens hierfür gestiftet wurden. (Federballspiel, Taschen, Schlüsselanhänger, Sparschweine, Malsachen uvm.)
Zweimal im Monat, mittwochs ab 17.00 Uhr, finden die Treffs des Kreativ-Spiel-und Sporttreffs Herbstlaub/Herbstmaler im Pfarrheim Oberbrechen statt. Unter der Anleitung von Betreuern, Freunden und Familienangehörigen können hier die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen ihren Alltag vergessen, abschalten und ganz sie selbst sein – und die Nichtbehinderten können von ihnen lernen. Dieser wichtige Aspekt der Integration hilft beiden Seiten, betonte Rita Roth am Rande des Halbjahresabschlusses.
Wer dabei sein möchte, ist eingeladen, ab 07. 09.2011 zum Start des zweiten Halbjahresprogramms mitzutun. Das Highlight im Oktober wird wieder das gemeinsame Pizzabacken sein.
Das Schöne ist, dass der Behindertentreff, der sich auf Initiative von Rita Roth (Oberbrechen) im vorletzten Jahr gegründet hatte, bereits jetzt zahlreiche Neuzugänge auch aus anderen Orten, wie Würges, Mensfelden und Erbach bekommen hat, was die Notwendigkeit eines solchen Angebots unterstreicht.
Diese Initiative lebt von den mitwirkenden Personen. So kommen regelmäßig auch die Kinder der Betreuer/Innen mit und helfen, wo sie können.
Finanziert wird dieses ehrenamtliche Engagement ausschließlich durch Sponsoren, privaten Spenden und dem Standgeld der Flohmärkte, welche von Rita Roth, bzw. den „Aktiven Frauen“ organisiert werden.
Bei hoffentlich bestem Wetter findet so der nächste Flohmarkt am Sonntag, dem 28.08.2011 statt. Diesmal an und um die Emstalhalle in Oberbrechen von 09.00 – 15.00 Uhr.
Die Plätze sind aufgrund des großen Ansturms bei den letzten Flohmärkten dieser Art in Oberbrechen schnell weg – Anmeldung und Platzvergabe bei Rita Roth (Telefon: 06483/1285 – ritaroth@gmx.de).
Mehr Informationen auch im Internet unter www.Herbstlaub-Oberbrechen.de (fe/ehp)

Zahnarzt Dr. Thomas Höhler spendet Zahnrettungsboxen

Zahnarzt Dr. Thomas Höhler denkt mit – denn, wenn die Kinder auf dem Spiel ob im Ort oder auswärts unterwegs sind und ein Zahn auf -drücken wir es vorsichtig aus- nicht ordnungsgemäße Weise den Kiefer verlassen muss, gilt es, die Chancen für den Zahnerhalt zu erhöhen. Die „Dentosafe®“-Zahnrettungsbox, die übrigens in keiner Hausapotheke fehlen sollte, enthält dafür ein spezielles, zellverträgliches Nährmedium. Nachdem der Zahn schnellstmöglich gefunden werden muss, darf er dabei nicht mehr als unbedingt nötig berührt werden, es gilt ferner, keinerlei Reinigungsversuche zu unternehmen, diese können dem Zahn mehr schaden als nützen. Als völlig unangebracht gilt hierbei die trockene Aufbewahrung, normales Wasser oder Speichel. Weitere Schritte sind dann mit dem jeweiligen Zahnarzt abzustimmen.
Sieben dieser wertvollen Zahnretter wurden nun durch Dr. Thomas Höhler dem FCA-Niederbrechen zur Verfügung gestellt. Damit leistet er einen wertvollen Beitrag zur Vereinsarbeit, freute sich Trainer Ralf Selle bei der Übergabe. (Peter Ehrlich · EHP/FE)

Ein Fest für das ganze Dorf

Schlechtes Wetter tat der Stimmung keinen Abbruch

Mit bester Laune und starkem Programm trotzte das Dorffest in Niederbrechen dem Wetter.Der Marsch "Regimentskinder", mit dem das Blasorchester des Turnvereins am Samstagabend das Dorffest eröffnete, war schmissig und vertrieb rasch die Sorgen möglicher Regenstörungen. Während das Gyros in der Pfanne im Takt mitbrutzelte, konnten mehrere Vereine auch eine lukullische Grundlage für einen kurzweiligen Abend schaffen. An verschiedenen Ständen gab es leckere Gaumenfreuden zu genießen. Mitten im historischen Dorfkern, am gerade neu gestalteten Bachlauf unterhalb des alten Rathauses, fand das Blasorchester Platz und umrahmte mit gefälligen Stücken und Medleys die Eröffnung des Dorffestes.

Der Sprecher der Ortsvereine, Peter Tiefenbach begrüßte als Erster und auch gleichzeitig nach 15 Jahren letztmalig die Besucher des Festes. Bürgermeister Werner Schlenz bedankte sich bei ihm mit einem Weinpräsent im Namen der Gemeinde und gemeindlichen Gremien für die geleistete Arbeit in den letzten Jahren und bei den vielen Helfern im Hintergrund, die zum Gelingen beitrugen.

Rückblickend ist das Brecher Dorffest entstanden aus der ehemaligen Kulturscheune (gegenüber historischem Rathaus), anfänglich jährlich, später im zweijährlichen Rhythmus sollte es eigentlich die jeweils einzeln stattfindenden Vereinsfeste ersetzen. Auch, wenn das nicht ganz geklappt hat, haben sich alle spielenden und singenden Vereine über die Jahre immer wieder ein Programm erarbeitet, was von der Bevölkerung mit bester Stimmung honoriert wurde, betonte Peter Tiefenbach. Er freute sich, dass alt und jung einfach eine "tolle Zeit" haben können und bedankte sich bei der Gemeinde, die durch ihre Möglichkeiten die Vereine unterstütze. Bürgermeister Werner Schlenz freute sich über diese wertvollen Bereicherung des Dorflebens, die sich an diesem Wochenende gegen zahlreiche Veranstaltungen im Umfeld erfolgreich durchsetzen konnte.

Den Blasorchesterklängen folgten die feinen Melodien des MGV-"Frohsinn" und des Ensembles "Lollipops", welche vor historischer Kulisse Traditionelles und Modernes zu Gehör brachten. Es wurde gefeiert bis in die Morgenstunden, bevor es am zweiten Tag des Dorffestes nicht nur musikalisch sondern auch lyrisch weiterging. Der Bücherflohmarkt der katholischen öffentlichen Bücherei stellte im alten Rathaus viel Lesestoff bereit, der zum Schmökern und Stöbern einlud. Gesangs- und Tanzdarbietungen verschiedener Gruppierungen des MGV "Concordia" sowie das Blasorchester der Freiwilligen Feuerwehr rundeten das Programm zum Nachmittag ab, welches aus Sicherheitsgründen auf die Brandschutzvorführungen verzichten musste. Das Programm, das keine Wünsche offen ließ, machte Appetit auf das nächste Dorffest – der Dorfkern lebt. ehp

Walldürnwallfahrt im Goldenen Grund

Die Köllner Fußwallfahrt führte auch in diesem Jahr auf ihrer einwöchigen Route durch den Goldenen Grund. Die Gruppe von fast 300 Pilgern ist früh unterwegs, um ihr Tagespensum von 33 – 44 km zu schaffen. Am Morgen startete die Gruppe nach dem Frühstück mit einem Gottesdienst mit dem Limburger Weihbischof Gerhard Pieschl in Lindenholzhausen. Viele Autofahrer stutzten, als die große Pilgergruppe weithin sichtbar mit dem geschmückten Holzkreuz voran durch die weiten Felder zogen. Schweigend, unterhaltend, aber meist singend und mit sich und der Welt eins ziehen die Pilger seit Dienstag noch bis nächsten Dienstag schon seit 1648 nun schon zum 363. Mal quer durch Deutschland, freute sich Karl-Heinz Wahlen, der Präses der „Bruderschaft vom kostbaren Blut“, der diese Wallfahrten organisiert. Walldürn im Odenwald ist Deutschlands größter eucharistischer Wallfahrtsort. Die Wallfahrt, die von Urbach über Troisdorf, Siegburt, Uckerarth, Limbach, Roßbach führt, erhält an den verschiedenen Etappen immer wieder Zuläufe von regionalen Pilgern, die ein Stück des Weges mit gehen. Von Herschbach über Hundsangen, Elz, Limburg ging es am Vortag. Heute geht es über die Lourdes-Grotte in Niederseltsers zum Brunnen in Oberselters, wo die Erstpilger ihre Taufe erhalten. Der Abendsegen wird dann in Schloßborn erteilt. Weiter geht die Pilgerreise dann über Königstein, Schwalbach, Eschborn-Süd, Froschhausen, Seligenstadt, Stockstadt, Großwallstadt, Wörth am Main, Engelberg, Miltenberg bis sie dann am 7 Tage (Montag nach Dreifaltigkeit) um 20.00 Uhr in Walldürn feierlich einziehen werden. Das feierliche Hochamt am 8. Tag der Wallfahrt markiert mit der feierlichen Blutandacht mit Schlußsegen das Ende.
Der Zauber der vergangenen Zeiten ohne Handy und Internet schien wieder lebendig zu werden.
Denn natürlich gibt es einen Fahrplan und man weiß auch grob, wann die Wallfahrt ankommt, aber das Geläut der Pfarrkirche St. Maximin markierte in Niederbrechen seit je her die Ankunft und den Durchzug der Gläubigen. Diese konnten sich auf ihrem Weg durch Niederbrechen über einen herzlichen Empfang freuen, denn an wirklich jeder Straßenecke, lugten neugierige Menschen, die sich diesen stimmungsvollen Moment nicht entgehen lassen wollten. Es ist ergreifend, wenn eine Pilgergruppe kurz vor der Halbzeit ihrer Pilgerreise, die an der Lourdesgrotte in Niederselters erreicht wird, durch den Ort zieht – und für einen Moment schien die Zeit still zu stehen – keine Hast, keine Hektik, kein wildes Hupen… die Mitreisenden und die Hilfsbereitstehenden, oftmals schon selbst zu früheren Zeiten mitgereist, grüßten sich herzlich – ganz besonders natürlich die aus dem eigenen Ort mitreisenden. Für die gereichten Getränke, die extra in die Mitte des Pilgerstroms gestellt wurden, um einen reibungslosen und zeitverlustfreien Durchstrom zu erzielen, bedanke man sich herzlich mit „Sehr zum Segen“. Der Präses betonte, daß diese Üppigkeit der Streckenversorgung in Brechen eine Besonderheit sei. Menschen hielten in ihrem Tagwerk inne als der Pilgerzug durchzog und waren ergriffen. Ein Brauchtum, welches glückliche, zufriedene und dankbare Menschen zeigt – in der heutigen Welt mehr als eine liebevolle Geste, ein Erlebnis. (fe/ehp)

100 Jahre Grundschule Aumenau

Feierlichkeiten am 28.05.2011

Feierliche Übergabe des Schulhofes... Feierliche Übergabe des Schulhofes...

Die Grundschule in Aumenau feiert Geburtstag – sie ist stolze 100 Jahre. Und so war das Raunen im übervollbesetzten Pfarrgemeindesaal der evangelischen Kirchengemeinde in Aumenau auch schon zu hören, hatte man doch schon einen Herrn mit einem großen flachen Paket gesichtet. Klaus-Hermann Hohl und Bernd Gerhardt gehören zum Jahrgang 1944/45 und sind selbst in diese Schule gegangen – vor 60 Jahren „Wir haben die Schule fast mitgebaut“, schmunzelte Hohl im Kreise der ehemaligen Klassenkameraden. Und es gab viel zu erzählen – nachdem man sich dann wiedererkannte, hatte man sich doch oft jahrelang nicht mehr gesehen. So war das Jubiläum eine willkommene Gelegenheit, nach der alten Wirkungsstätte zu schauen. Zusammen mit dem ehemaligen Klassenlehrer Ernst Jüres wurde seinerzeit nach dem alten Schulnamen geforscht – ein demokratischer Wahlgang, wie Schulleiterin Frau Ellen Keßler-Schulz betonte, führte nun unter zahlreichen Vorschlägen zum neuen alten Namen „Amanaschule“. Dieses Geschenk brachte Landrat Manfred Michel als Überraschung für das Publikum mit und erntete großen Applaus für diese so schnelle Durchführung der Namensänderung auch auf Kreisausschussebene. Das Programm, welches die Kinder, Lehrer, Erzieherinnen und Eltern mit vorbereitet hatten ließ keine Wünsche offen: Nach dem Geburtstagslied „Wißt Ihr, wer Geburtstag hat“, einer kurzen Begrüßung durch die Kinder führten die Vorschulkinder der Kindertagesstätte „Kleine Raupe“ einen Geburtstagsrap vor, dem sich das Singspiel „Der Zauberlehrling“ anschloss. Nach den Grußworten wurden die Zuschauer doppelt „entführt“ – einmal in die Vergangenheit, in das Gründungsjahr 1911, und einmal in die Zukunft 2111. Und die Kinder hatten sich umfassende Gedanken gemacht, wie es damals und morgen aussieht – das Heute erleben sie ja gerade selbst. Gerade aus den Reihen des Diamantenen Einschulungsjahrgangs war manches „oh ja“ oder „stimmt“ zu vernehmen – so sehr schafften es die Kinder, die Erinnerung plastisch darzustellen und ernteten Bewunderung. Langweilig wurde es in keinem Fall während der Feierstunde, die mit einem Kinder- und Volkslieder Medley fortgeführt wurde. Und dabei war der Saal erfüllt von Melodien, denn nicht nur die Kinder, sondern auch das Publikum tat seinen Teil dabei - es wurde fleißig mitgesungen.

Landrat Manfred Michel führte in seiner Ansprache aus, dass in der Schulzeit – die in der Erinnerung immer eine schöne Zeit sein möge, auch das Lachen nicht verlernt werden soll und überreichte einen etwas schwächer bestückten Umschlag, da bereits eine entsprechende Unterstützung bei der Neugestaltung des Schulhofes seitens des Landkreises eingebracht wurde. Bürgermeister Hermann Hepp hob den Grundstock hervor, der in der Schule gelegt wird und auf dem alles aufbaue. Daran hat die in Aumenau etablierte Tandemlösung aus Kindertagesstätte und Schule einen großen Anteil. Er freute sich ob des gerade erlebten Engagements des ganzen Dorfes zur Neugestaltung des Schulhofes und wünschte sich, dass die Kinder von heute auch mal „stolze Aumenauer“ werden. Schulleiterin Frau Ellen Keßler-Schulz betonte, dass die Grundschule Aumenau oder jetzt Amanaschule ausstattungsseitig mit heutigen Bildungseinrichtungen sicherlich nicht mithalten kann, aber der Geist der „guten alten Dorfschule“ ist bis heute zu spüren und auch das aktuelle Kollegium, der Hausmeister und die Sekretärin geben alles, dass dieser Geist erhalten bleibt. Der Schulstandort mitten im Dorf – in Kombination mit der bereits erwähnten Tandemlösung schafft Sicherheit und kurze Wege – man kennt sich eben noch und verliert sich nicht so leicht aus den Augen. Wichtig ist der Blick auf das Wesentliche – die Schülerinnen und Schüler dieser Schule, denn die geleistete pädagogische Arbeit ist nicht mit Geld aufzuwiegen. Nach der Feierstunde wurde der neue Schulhof offiziell seiner Bestimmung übergeben und Frau Renate Durek, die Pressesprecherin des Kreiselternbeirates dankte zusammen mit Natalie Stephan und Andreas Friedrich (beide Kreiselternbeirat) dem Dorf und den Eltern für diese tolle Leistung. Bei herrlichem Wetter, Kaffee und Kuchen wurde noch lange über die vergangenen 100 Jahre gesprochen und die Zukunft beleuchtet – während die Kinder ihren Spaß im JETZT hatten. (ehp)



"Tatort Rathausstraße"

Erneut seltsame Vorgänge in Brechen · 26.05.2011

 

Vielen stockte der Atem, als sie an einer der letzten „echten“ Telefonzellen in der Rathausstraße in Niederbrechen vorbei gingen oder fuhren. Eingewickelt mit rot-weissen Absperrbändern mit der Aufschrift „Polizeiabsperrung“ rankten sich schnell die wildesten Vermutungen was denn wohl passiert sein möge.

 

Wie umfangreiche Ermittlungen ergaben, war jedoch zum Glück nichts passiert, sondern illegal entwendete Absperrbänder wurden hier zweckentfremdet. Somit kann die Telefonzelle ab sofort wieder ihrer regulären Verwendung nachgehen und Telefongespräche vermitteln. Ein „DummerJungen“-Streich – wieder einmal mehr in Niederbrechen. Hier kann nochmals auf die bunte Vereinswelt hingewiesen werden, die sich sicherlich über solch tatkräftige neue Mitstreiter freuen würde. (fe/ehp)



Fussballnachwuchs ist am Start – und frisch eingekleidet

Während es derzeit an der Bundesligafront turbulent zu ging, rüstet sich bereits heute der Fußballnachwuchs von morgen.

Die G Junioren des FCA-Niederbrechen durften sich dieser Tage über neue Trikots freuen.

Die Firmen Elektrotechnik Otto&Zirner (Lindenholzhausen) und Florian Oppel SBN-Versicherungsmakler Limburg GmbH konnten als Sponsoren für jeweils einen der notwendigen zwei Ausrüstungssätze gewonnen werden. Damit spielen die zwei derzeit jüngsten Fußballklassen des FCA-Niederbrechen im Jubiläumsjahr mit über 30 Kindern – davon sechs Gastspieler aus Werschau – in der Altersklasse der G1 und G2 Junioren. Fußballbegeisterte Kids der Jahrgänge 2004 und 2005 (Mädchen auch 2003) sind jederzeit herzlich willkommen – und da der Nachwuchs früh gepflegt werden will, beginnt nach den Sommerferien das Training für die nachrückenden Jahrgänge 2006 und 2007.

Trainiert werden die Jungen und Mädchen zweimal in der Woche von vier erfahrenen und zum Teil lizensierten Fußballtrainern auf dem einmalig gelegenen Naturrasenplatz des Sportvereins Werschau.

Die Trainer Ralf Selle (G1+G2), Stefan Baursch (G1), Alexander Fritz (G1) und Marcel Roggenkamp (G2) freuen sich auf neue Mitspielerinnen und Mitspieler. Kontakt unter www.FCA-Niederbrechen.de (ehp/Peter Ehrlich)



Familienzirkus mit Herz

Die Abendsonne beleuchtet das bunte Zirkuszelt und lädt schon von weitem ein zum Zirkus Fischer, der noch bis Muttertag, Sonntag, 8. Mai, in Oberselters gastiert. Geboten wird "ein echtes altdeutsches Zirkusprogramm", so begrüßte Diana Fischer gestern Nachmittag die zahlreichen Zuschauer zur Premiere, bevor es mit der ersten Nummer spannend wurde: Bengalische Tiger aus eigener Aufzucht, dressiert und präsentiert von Zirkusdirektor Francesco Fischer (54), ließen ihre kraftvollen Muskeln spielen. Das Programm für die ganze Familie von der Zirkusfamilie Fischer bietet abwechslungsreiche Attraktionen zwischen Tiger, Pferd und Artistik – vom Manegenboden bis unter das Zirkuszelt. Ein solches Unternehmen funktioniert nur, wenn alle mit anpacken und das tun sie aus ganzem Herzen – so ist innerhalb weniger Minuten der große Tigerkäfig abgebaut und gibt den Blick frei auf die nächste Nummer im Programm: Die kleine Tara ist mit ihren zwei Jahren das jüngste Kind der Familie und schon in ihren ersten Rollen zu sehen. ScarlaKim (14) brillierte mit Körperbeherrschung auf höchstem Niveau, ob als Schlangenfrau oder an den chinesischen Tüchern in luftiger Höhe.

 

25 Fahrzeuge, 50 Tiere

Idealismus gehört sicherlich dazu, wenn circa 25 Fahrzeuge mit Zug-,Pack- und Gerätefahrzeugen auf dem Weg zum nächsten Aufführungsort sind und circa 50 Tiere mit auf die Reise gehen – und das schon seit 1845. Eine Zirkusfamilie aus Tradition mit Herz und Zukunftsaussichten, denn die neuen Generationen lassen hoffen, dass die ZirkusTradition

fortgeführt wird, sagt Karina Fischer (50), die Ehefrau des Zirkusdirektors.

Die Karten sind zwar etwas teurer als bei einem Kinobesuch, aber hier gibt es mehr als 3 D – hier werden alle Sinne angesprochen. Wer die Zirkusluft einmal geschnuppert hat, kommt man nicht mehr so schnell davon los – und so ist es auch schon um Tochter Kenia (9) geschehen, die mit HulaHoopReifen ihre Körperbeherrschung eindrucksvoll unter Beweis stellt.Später zeigt Bonita am römischen Halbmond ihr Können. Peppina und Paulina, die zwei weiblichen Clowns lassen Kinderherzen höher schlagen und bringen nicht nur Kinderaugen zum Strahlen. Die Vorstellungen des am Bürgerhaus in Oberselters/Feuerwehrgerätehaus gastierenden Zirkus’ beginnen am heutigen Freitag und morgigen Samstag jeweils um 17 Uhr. Sonntag ist Muttertag, deshalb erhalten Mütter zu der an diesem Tag um 14 Uhr stattfindenden Veranstaltung freien Eintritt in Begleitung ihrer Kinder. [ehp/Peter Ehrlich]

 

 

Ungewisse Zukunft für Supermarkt

Donnerstag, 05.05.2011

...nah und gut · Dernbach in Dauborn ...nah und gut · Dernbach in Dauborn

 

Seit einigen Tagen wird der Markt, der zur EdekaSüdwest gehört, mit einer Liefersperre belegt, was dazu führte, dass keine Frischware mehr geliefert wurde. Es folgte das Ausbleiben der Lieferungen für das Trockensortiment. Somit ist es nur eine Frage der Zeit, wie lange es dauert, bis sich die Regale im Markt leeren. Doch was ist passiert? Der Dauborner Marktleiter Dustin

Dernbach hatte seinerzeit einen EdekaMarkt in Esch übernommen und diesen mit Erfolg geführt, bis durch die Eröffnung eines neuen großen EdekaMarktes in Idstein (vier Kilometer entfernt) die Konkurrenzsituation zum Rückgang der Verkaufszahlen führte. Der konzernseitig einkalkulierte

zehnprozentige Rückgang wäre noch akzeptabel gewesen, doch nachdem er Rückgang der Kunden in Esch nach Dernbachs Angaben auf 25 bis 30 Prozent anstieg, war die Schließung des Markts in Esch unausweichlich. Die aufgenommene Finanzierung wirkt aber nach, denn die Schulden belasten Dustin Dernbach nach eigenen Angaben bis heute und haben nun in dieser Woche zur Liefersperre geführt. Wie geht es weiter? Dustin Dernbach hat ortsansässige Mandatsträger und die Bürgermeisterin Silvia ScheuMenzer

(parteilos) informiert, die alles Mögliche daran setzen, dass der Markt halten bleibt.

 

Das Team von "nah und gut" in Dauborn stellt nicht nur mit dem Ladenlokal die Versorgung der Bevölkerung sicher, es werden auch Kunden beliefert, die nicht selbst die Möglichkeit haben, in den Laden zu kommen.

 

Ob der Markt geschlossen werden muss oder nicht, soll in den nächsten Tagen entschieden werden –dann soll auch feststehen, wie es mit den Mitarbeitern weitergeht – der Erhalt der Arbeitsplätze ist neben dem Erhalt der Nahversorgung in Dauborn oberstes Ziel. Text/Foto: ehp/Peter Ehrlich

FCA-Fussballschule · Ostern 2011

Von der Schulbank zum Sportplatz, ein Ausgleich, den viele Schülerinnen und Schüler schon im normalen Wochenablauf fest eingeplant haben. Um jedoch bei den Fußballspielen gegen andere Mannschaften noch besser bestehen zu können, haben knapp 100 aktive Fußballfans beschlossen, auch in den Osterferien in die Schule zu gehen, denn die Fußballschule des FCA-Niederbrechen bringt einiges.


Der Organisator Frank Groos freut sich von den Minikickern - bei denen die jüngsten ca. 5 Jahre jung sind - bis zu den D-Junioren (ca. 12-13 Jahre) eine tolle Gruppe gefunden zu haben. Mit voller Begeisterung werden technische Fertigkeiten, Koordination, Dribbling, Passspiel und natürlich der Torschuss vermittelt und geschult.


Im Jahre 2003 wurde die FCA-Fussballschule erstmals in den Osterferien angeboten und was als Projekt gestartet ist, fand so großen Zulauf, dass sich diese dauerhaft etablieren konnte.
Knapp 100 Kinder und Trainer sind mit Spaß dabei, tun etwas für ihre Gesundheit und lernen mit Gleichgesinnten, ein tolles Event, freut sich der erste Vorsitzende des FCA Klaus Stillger, ganz besonders im Jubiläumsjahr des mittlerweile 100jährigen FCA-Niederbrechen.
Prävention ist sinnvoller als Heilen und genau deshalb sponsort FITNESS-pur (MaxTower) die Kids mit T-Shirts, um die Bedeutung sportlicher Früherziehung zu unterstützen, betont Joachim Keilholz, der Leiter von FITNESS-pur. Selbstverständlich werden die Kinder von lizenzierten Trainern durch die Trainingseinheiten geleitet. Obst und Wasser stehen als gesunde Energiereserven stets in ausreichender Menge zur Verfügung.


Eine Veranstaltung, die Schule macht, jeden Tag wieder neu. Frank Groß dankte allen, die zum großen Erfolg dieser Fußballschule beigetragen haben, allen voran die Betreuer und vielen Familien, die auch im Hintergrund z.B. mit Fahrdiensten geholfen haben. (EHP/Peter Ehrlich)

 

Lästig: 400 getunte Autos im Ort

26.04.2011 · Nassauische Neue Presse

Auf dem Festplatz an der Jahnstraße, den Parkplätzen der Einkaufsmärkte und dem Parkplatz unterhalb der B 8 an der Shell-Tankstelle traf sich an Karfreitag die Autotuning-Szene in Niederbrechen. Foto: FOTO-EHRLICH.de Auf dem Festplatz an der Jahnstraße, den Parkplätzen der Einkaufsmärkte und dem Parkplatz unterhalb der B 8 an der Shell-Tankstelle traf sich an Karfreitag die Autotuning-Szene in Niederbrechen. Foto: FOTO-EHRLICH.de

Der „Car-Freitag" in Niederbrechen verlief aber überwiegend ruhig und gesittet


Mit mehr als 400 Fahrzeugen traf sich die Autotuning-Szene an Karfreitag in Niederbrechen - und war nach zwei Stunden wieder verschwunden


Auch in Niederbrechen ist der Karfreitag natürlich ein kirchlicher und der höchste Feiertag der evangelischen Christen. Gerade diesem Tag gehört ein besonderer Schutz, welcher so auch im "Hessischen Feiertagsgesetz" manifestiert ist.

 

Doch dieser Feiertag wurde schon in der Vergangenheit immer wieder von der Autotuning-Szene genutzt, um sich gemeinschaftlich zu treffen. Entsprechende Lokalitäten, wie in früheren Zeiten der Bereich um den ICE-Bahnhof (Limburg-Süd) wurden vorsorglich abgesperrt und die Verkehrsräume dahingehend frei gehalten. Doch dank moderner Kommunikationsmöglichkeiten wie überall verfügbarem Internet, Handy und Ähnlichem zeigten die Beteiligten wieder Einfallsreichtum.

Eine kurze Absprache genügte, und innerhalb kürzester Zeit fanden sich über 400 Fahrzeuge in Niederbrechen ein. Der Car-Freitag - übrigens eine Wortschöpfung aus dem englischen Wort Car für Auto und dem Kar-Freitag - fand statt auf dem Festplatz (Jahnstraße), den Parkplätzen der Einkaufsmärkte und dem Parkplatz unterhalb der B 8 an der Shell-Tankstelle.

 

Es ist ein Katz-und-Mausspiel, welches jedes Jahr neu ausgetragen wird, denn die Veranstaltung ist aufgrund der Kollision mit dem Hessischen Feiertagsgesetz nicht genehmigungsfähig, wie Polizeihauptkommissar Werner Noll von der Polizei in Limburg mitteilte. Die Szene trifft sich entsprechend dynamisch und das erhöhte Anrufaufkommen von betroffenen Anwohnern weist den Polizeikräften dann spätestens den Weg.

 

Die Polizeipräsenz in Brechen war sichtbar, doch die Kräfte hielten sich im Hintergrund - sehr zur Verwunderung der Anwohner. Doch da die Veranstaltung überwiegend ruhig und gesittet verlief, konzentrierten sich die Beamten auf die Bearbeitung einiger Ordnungswidrigkeiten, die im Laufe des Abends festgestellt wurden. Die Veranstaltung verlief sich nach zirka zwei Stunden so schnell wie sie angefangen hatte, denn aufgrund fehlender Infrastruktur (Imbissmöglichkeiten am Feiertag) trieb das Hungergefühl die Teilnehmer weiter.

 

Kleinere Sachbeschädigungen, Wildurinieren und andere Verschmutzungen durch achtlos weggeworfenen Müll, der gerade erst im Rahmen der Aktion "Saubere Umwelt" gereinigten Flächen bleiben als fahler Beigeschmack leider nicht aus. Doch nach den abziehenden Fahrzeugen kamen Interessierte, die mit dem Aufsammeln des pfandträchtigen Leergutes einerseits zur Sauberkeit und andererseits zu eigenem "Schoppengeld" beitrugen. (Peter Ehrlich / ehp)

 

Steinkäuze haben mehr Nachwuchs

Erfolgreiche und beständige Arbeit wird belohnt. Das konnte der Vorstand des Vogel- und Naturschutzvereines auf der Jahreshauptversammlung erfahren. Der Vorstand wurde wiedergewählt und für die nächste Amtsperiode mit dem Vertrauen der Mitglieder ausgestattet: Erster Vorsitzender wurde Bernd Schmidt. Ihm zur Seite steht der zweite Vorsitzende Adam Reifenberg, der erste Kassenwart Stefan Lohmann, der zweite Kassenwart Gerd Dernbach und der Schriftführer Bernd Jung.

An Stelle des leider verstorbenen Rudolf Schmid wurde der Beauftragte für die Winterfütterung, Bernd Frink, zum zweiten Schriftführer gewählt. Der alte und neue erste Vorsitzende Bernd Schmidt informierte in seinem umfangreichen Jahresbericht über die Nistkastenänderungen und -kontrollen mit Auswertung der Bruterfolge der verschiedenen Vogelarten. Ferner schilderte er die Ausweitung des Arbeitsbereiches des Vereins auf die Gemarkung Werschau, die Pflege der Streuobstwiese, den Bau der Vereinsgarage mit Miniwerkstatt auf dem Festplatz und die in diesem Winter besonders umfangreiche Winterfütterung (wir berichteten).

Die gestiegene Anzahl der Steinkauz-Jungvögel gibt besonders Anlass zur Freude, zeigt sie doch, dass die gute Pflege und Hege der Vögel im Wirkungsbereich des Vereins Früchte trägt. Die Zahl der Trauerschnepper-Jungvögel ist hingegen konstant geblieben. Beide Arten wurden beringt. Die bei der Septemberkontrolle vorgefundenen Fledermäuse und die Uhu-Brut ergänzen das Bild eines aktiven Naturschutzes. Damit vor lauter Arbeit die Geselligkeit nicht zu kurz kommt, gab es im abgelaufenen Jahr Veranstaltungen mit weniger Arbeitscharakter: die bei der Bevölkerung sehr beliebte Vogelstimmenwanderung, die Einweihung der Vereinsgaragen/Miniwerkstatt und den Grilltag.

Das Arbeitsvolumen nimmt leider auch beim Vogel -und Naturschutzverein keine Rücksicht auf gesundheitliches Kürzertreten oder gar Tod einzelner Mitarbeiter und so hat sich der Verein vorausschauend in Arbeitsgruppen organisiert, um mit mehr Händen die anfallende Arbeit besser abzuarbeiten. "Wer möchte und sich handwerklich befähigt fühlt, sei herzlich eingeladen", so Bernd Schmidt bei der Versammlung in Richtung Öffentlichkeit, denn jede Hand hilft.

Nisthilfen anbringen
Das Vierteljahrhundert schien wie im Zugvogelblick vergangen, und so konnten sich Bernd Frink und Werner Otto über Urkunde und Vereinsnadel für treue Dienste im Verein freuen.

Nicht anwesend, aber ebenfalls geehrt wurden: Michael Gläser, Hugo Ehrlich und Heinrich Höhler. Adam Reifenberg und Bernd Jung wurden für 25jährige Vorstandsarbeit mit einer Urkunde bedacht.

Der Blick geht schon in den kommenden Oktober und so können sich die Vereinsmitglieder über eine Fünf-Tages-Fahrt an die Mecklenburgische Seenplatte freuen - beobachtet werden dort schwerpunktmäßig die Kraniche an den Ruheplätzen vor ihrem Flug in den Süden.

Bernd Schmidt bedankte sich nochmals bei allen Helfern und Gönnern für die im vergangenen Jahr geleistete Arbeit und ihr Engagement, welches sie zugunsten der Allgemeinheit für den Vogel- und Naturschutz aufgebracht haben und dies hoffentlich noch lange tun werden.

Schon im Sommer geht es in der Jakob-Herlth-Straße wieder neben den "üblichen" jährlich wiederkehrenden Arbeiten zur Sache: Es gilt, die Nisthilfen für Mehlschwalben, Mauersegler und Fledermäuse anzubringen - Helfer sind willkommen. (Peter Ehrlich /ehp)

 

Wenn die bunten Fahnen wehen...

Die neuen Fahnen sind da · 15.04.2011

v.l.n.r.: Magda Sabel, Theo Schönbach, Werner Schlenz, Heinz-Jürgen Hegemann, Reinhold Roth v.l.n.r.: Magda Sabel, Theo Schönbach, Werner Schlenz, Heinz-Jürgen Hegemann, Reinhold Roth

„Wenn die bunten Fahnen wehen" - so heißt es in einem alten Seemannslied, in Oberbrechen könnte der Text jetzt weiter gehen -„Freut's die Brecher wirklich sehr", denn dann ist auch der dritte Ortsteil der Gemeinde Brechen flächendeckend mit Fahnen ausgestattet worden. Das wirklich Besondere daran ist, dass alle Ortsteile ihr jeweiliges historisches Ortsteilwappen eingebracht haben, die nun das Dorf feierlich schmücken wird, freute sich Bürgermeister Werner Schlenz bei der aktuellen Aktion des Verschönerungsvereins Oberbrechen. Er dankte den Initiatoren Theo Schönbach (1.Vorsitzender), Heinz-Jürgen Hegemann, Reinhold Roth und Magda Sabel für ihren Einsatz. Die neuen Fahnen sind jetzt eingetroffen und werden in den nächsten Tagen und Wochen an die Haushalte verteilt, die sich an der Aktion beteiligt haben. Zwar lief der Start der Aktion etwas langsam an, aber jeder Wind fängt auch mal langsam an, schmunzelte Heinz-Jürgen Hegemann und so freute er sich, dass durch die intensive Öffentlichkeitsarbeit die Beteiligung bis auf fast 200 Fahnen gesteigert werden konnte. Endlich können die vielen Fahnenmasten aus WM/EM-Zeiten auch bei anderen Festen feierlich geschmückt werden. Wie in den anderen Ortsteilen auch, wird auch in Oberbrechen das Erscheinungsbild bei Kirchweihfesten oder anderen Ortsfeierlichkeiten erheblich aufgewertet werden. Bürgermeister Werner Schlenz und Theo Schönbach bedankten sich besonders bei Heinz-Jürgen Hegemann, der die Aktion federführend organisierte und bei Magda Sabel sowie Reinhold Roth, die bei der Bestellabwicklung behilflich waren. Theo Schönbach, der sich einerseits freute, solche agilen Mitglieder in seinen Reihen zu wissen, lädt herzlich zur aktiven oder passiven Mitgliedschaft im Verschönerungsverein Oberbrechen ein. Wer hat nicht schon mal auf einer der vielen gepflegten Bänke gesessen und den Ausblick genossen - oder sich einfach an den vielen anderen Orten der Gemeinde niedergelassen und über den gepflegten Zustand gefreut ? - Für 0,01 € am Tag, kann jedes Gemeindemitglied durch eine Mitgliedschaft im Verschönerungsverein helfen, daß diese wertvolle Arbeit auch in Zukunft geleistet werden kann - 4,- €/Jahr - ein verschwindend geringer Beitrag pro Nase, aber in der Gemeinschaft ein tolles Ergebnis - wie die Fahnenaktion. Anmeldungen sind möglich unter: vvo@oberbrechen.de oder direkt bei Theo Schönbach, Elisabethenstr. 3, Oberbrechen: Tel: 06483/7420 (EHP/Peter Ehrlich)

Baumaßnahme B8/Ecke Villmarer Straße

12.04.2011

Wie schon in der Jahnstraße vor ein paar Wochen, konnten seinerzeit die Straßenbauarbeiten im Kreuzungsbereich Villmarer Straße (L3365) und Limburger Straße (B8) durch den langen und frühen Winter nicht fertig gestellt werden. Bei den nun stattfindenden Arbeiten in diesem Bereich handelt es sich daher um „Restarbeiten", die planmäßig etwa Mitte nächster Woche abgeschlossen sein sollen, so die Information seitens des Pressesprechers Marco Gräb, des Amtes für Straßen- und Verkehrswesen (ASV) in Dillenburg.
Im Kreuzungsbereich der Villmarer Straße wurde erst jetzt die feine Deckschicht aufgetragen, so dass nach Abschluss der Markierungsarbeiten die Straße wieder hergestellt sein wird. Im Bereich der B8 - Fahrtrichtung Camberg - wurde nun die Fahrbahn bis auf die Frostschutzschicht (Schotter) abgetragen und wird ebenfalls in diesen Tagen neu aufgebaut.
Die massiven Behinderungen, die sich gerade beim Frühjahrsmarkt aufgrund der Sperrung ergeben haben, ließen sich leider nicht vermeiden - und wurden sehr bedauert.
Noch einige Tage werden die Verkehrsteilnehmer daher mit den Ampeln und längeren Wartezeiten auf der Limburger Straße und der Sperrung des unteren Bereichs der Villmarer Straße rechnen müssen - doch danach fließt der Verkehr danach umso besser und die derzeit als Umleitung genutzten Bereiche werden wieder entlastet.
Die offiziell ausgeschilderte Umleitung U3 leitet den Verkehr über Oberbrechen, Weyer nach Villmar, ein Umweg, der vielen Autofahrern einfach zu weit erscheint, doch zu erheblichen Mehrbelastungen im ganzen Dorf führt. Der Verkehr sucht sich seinen Weg, und so ist es nicht verwunderlich, dass man aus den sonstigen Nebenstraßen des Dorfes Klagen über den stärkeren Verkehrsfluss hört.
Im Rahmen der Baumaßnahmen kommt es auch an anderen Stellen auf der B8 zu Baumaßnahme (Frässarbeiten), die zu teilweise sehr tiefen Löchern führt - um vorsichtige und aufmerksame Fahrweise wird daher besonders in diesem Bereich gebeten. (fe/ehp)

Muß denn das sein ?

Gefährliche Schieflage in de Bahnhofstraße · 09.04.2011

„Muß denn das sein ?" fragten sich viele Bürgerinnen und Bürger, die an diesem Samstagmorgen die Bahnhofstraße in Brechen entlang kamen. Erst kürzlich berichteten wir, dass die alten Bäume entfernt werden mussten, zwischenzeitlich wurden neue Bäume gepflanzt. Erfreulicherweise zeigen diese auch erste grüne Triebe, was darauf schließen lässt, dass die Kultivierung geklappt hat. Ganz im Gegenteil zur Kultivierung des Nachtlebens einiger in Brechen - wie leider in vielen anderen Gemeinden auch... Es kommt immer wieder zu Sachbeschädigungen, Graffitis bis zu Bränden, die nicht nur ärgerlich sind, sondern auch Leib und Leben in Gefahr bringen. Auch beim aktuellen Fall der Bäume in der Bahnhofstraße - zwei von sieben neu gepflanzten Bäumen wurden in Richtung Fahrbahn gedrückt - das ist nicht nur für den gerade erst angekommenen Baum ungesund, sondern kann zu gefährlichen Situationen im Straßenverkehr führen. Doch soweit scheint man nicht zu denken, wenn die Frühlingsgefühle durchbrechen. Anstatt solche oder ähnliche Dinge zu vollbringen einfach an den vielen allgemeinnützigen Aktionen in der Gemeinde beteiligen und etwas für alle tun - und das tolle ist, dabei braucht man nicht die Angst haben, entdeckt zu werden, denn bei den Aktionen dabei zu sein, das ist was tolles und hier hilft jede Hand - auch die vielen Hilfsorganisationen und Vereine freuen sich über neue Mitglieder - „mach mit" und erlebe Gemeinschaft, so werben viele Vereine. Brechen ist zu schön, um ständig auf Kosten der Allgemeinheit Reparaturen durchführen zu müssen. (fe/ehp)

Brechen - eine starke Gemeinschaft!

Aktion "Sauberhaftes Hessen" · 09.04.2011

Aus allen Richtungen strömten die über 100 Helferinnen und Helfer, die dem Ruf der Aktion „sauberhaftes Hessen" gefolgt sind. Jung und alt, ausgerüstet mit Arbeitskleidung, guter Laune und einer großen Portion Tatendrang wurden von Bürgermeister Werner Schlenz und Stephan Breser als Vorsitzender der Gemeindevertretung herzlich begrüßt. Stephan Breser betonte, dass Umweltschutz eben nicht nur „von den Großen" in Berlin gemacht wird, sondern, dass es jeden betrifft und schon mit der Kippe oder dem Kaugummi anfängt - direkt in der eigenen Gemeine. Besonders freute er sich über die vielen kleinen Helfer, die sich an der Aktion beteiligen, denn wenn die Erwachsenen es vorleben, dann können die Kinder davon lernen, Bewusstsein für den Umweltschutz zu entwickeln und Eigenverantwortung zu stärken. Bürgermeister Werner Schlenz bedankte sich bei den Übungsleitern der verschiedenen Vereine, die auch die Logistik organisiert haben, damit überhaupt so viele helfende Hände zusammen kommen konnten. Als Bürgermeister der Gemeinde Brechen, freute er sich besonders, dass sich Mitglieder aus allen Ortsteilen so tatkräftig beteiligt haben, denn früher war diese Aktion eher gemeindlich organisiert worden, bis man dazu übergegangen ist, die Vereine und Gruppierungen der jeweiligen Gemeinden mit einzubeziehen, die heute von der Anzahl her deutlich stärker vertreten sind. Die Freiwillige Feuerwehr Werschau mit gemeldeten 30 Teilnehmern, dicht gefolgt vom Turnverein Niederbrechen mit 29 gemeldeten Teilnehmern, dem FCA mit 15 Teilnehmern und der Schule im Emsbachtal stehen nur stellvertretend für jede einzelne Gruppierung oder auch Einzelperson, die bereit war, ihren Samstagvormittag im Sinne der Allgemeinheit damit zu verbringen, betonte Werner Schlenz, das wegzuräumen, was andere achtlos haben herumliegen lassen oder gar illegal entsorgt haben und damit der Umwelt großen Schaden zu gefügt haben. Hierzu gehörten als makaberster Fund sicherlich die drei Säcke mit Schlachtabfällen, die gefunden wurden. Die Freude an der Gemeinschaft war Antrieb für ein agiles Treiben am frühen Morgen. Bedingt durch den amtsseitig vorgegebenen späten Termin musste verstärkt Rücksicht genommen werden auf die bereits gestartete Nistsaison, doch das herrliche Wetter lies die Aktion mit Freude von der Hand gehen. Das Deutsche Rote Kreuz sorgte für die nötige Stärkung der Helferinnen und Helfer nach der Sammlung und so konnte der gemeinschaftliche Vormittag gesellig ausklingen. Das großartige an der Aktion war jedoch, daß besonders die älteren Teilnehmer außerordentlich beeindruckt waren von den vielen engagierten und fleißigen jungen Menschen - man war sich einig, so Bürgermeister Werner Schlenz: Brechen - eine starke Gemeinschaft und eine tolle Aktion. (fe/ehp)

Landfrauen am Frühlingsbrunnen

Brechen-Niederbrechen. Auch in diesem Jahr schmückte die Sing- und Tanzgruppe der Landfrauen den bunten Osterbrunnen am «Hydepark» in Niederbrechen rechtzeitig für den Frühlingsmarkt. Christel Schneider hat in mühevoller Kleinarbeit alle etwa 800 Eier aufgefädelt und die Blumensträuße aufgefrischt. Die 70 Kindergartenkinder des Kindergartens St. Maximin unter der Leitung von Iolanda Weigl und ihren Mitarbeiterinnen ergänzten den Osterschmuck mit zahlreichen Ostermotiven wie Hühnern, Hasen, Eiern und Frühlingsblumen, die sie liebevoll aus Moosgummi zurechtgeschnitten hatten. Insgesamt ist so ein Gesamtkunstwerk entstanden, welches nun schon zur Tradition geworden ist.

Sonntag, 10. April

Rechtzeitig zum Frühlingsmarkt am Sonntag, 10. April, in den Straßen Niederbrechens ist dies das bunteste Zeichen, welches Lust macht auf einen Bummel über den Frühlingsmarkt. So wird zum Beispiel die Sing- und Tanzgruppe der Landfrauen im Hof der Nassauischen Sparkasse die Marktgäste ab 12 Uhr mit Kuchen und Kaffee im Zelt verwöhnen. Das Marktteam des Gewerbevereins Brechen um Sabine Adler freut sich schon mit den fast 100 Marktteilnehmern und verkaufsoffenen Geschäften auf ein buntes Markttreiben bei hoffentlich herrlichem Sonnenschein, wie auch Sascha Kurz, der Vorsitzende des Gewerbevereins hinzufügte. Dieser wird auch, zusammen mit dem Marktteam, Bürgermeister Werner Schlenz (parteilos) und dem Blasorchester des TV Niederbrechen am 10. April um 11 Uhr am bunten Osterbrunnen den Markt eröffnen. Danach warten auch für die Kinder tolle Attraktionen: Kinderschminken und Kinderkarussell und viele Leckereien, die natürlich auch für die «großen Kinder» geeignet sind, die von den Metzgern, dem DRK und anderen bereitgehalten werden. Die bekannte Fahrzeugausstellung mit den neusten Modellen rundet das Markttreiben ab. (fe/ehp)

 

"Atzelschule" unterstützt Schulkinder in Rumänien

25.03.2011 · Bad Camberg

Die Klasse 4B stellvertretend für alle Unterstützer der Aktion mit Lehrern & Initiatoren Die Klasse 4B stellvertretend für alle Unterstützer der Aktion mit Lehrern & Initiatoren

Die Schülerinnen und Schüler der „Atzelschule" in Bad Camberg haben es wieder geschafft! Schon zum wiederholten Male unterstützen sie mit ihren Lehrerinnen und Lehrern, Eltern und Sponsoren die Aktion des „Patenschaftsvereins Hemelsch Braller Siebenbürgen e.V." aus dem nordhessischen Neuental. Mit einem leeren Kleinbus nebst Anhänger reiste Otto Döhrn dieser Tage mit seinem Team nach Bad Camberg. Dort warteten schon aufgeregte Schüler der Klasse 4b (stellvertretend für die anderen Helferinnen und Helfer) auf den Transport, denn dieser bringt wichtige Hilfe in ein Land, deren Umstände wir uns kaum vorstellen können, so Frau Karin Schrötter, die Schulleiterin der Atzelschule in Bad Camberg. Sie stammt selbst aus Rumänien und hat unter genau diesen Umständen gelebt und gelernt, die diese Aktion zu mildern helfen möchte. Neben über 40 Schulranzen, Taschen, Schulmaterialien und Lesebüchern wurden auch viele Konserven, haltbare Speisen, Speiseöle und Kuscheltiere gespendet. Rumänien geht es auch heute noch nicht so gut, dass man es mit unseren Maßstäben vergleichen könnte. Zwar gibt es dort einerseits eine funktionierende Infrastruktur, Kultur, Versorgung, doch eben nur für die, die es sich leisten können - die Spendenaktion bringt jedoch genau denen die Hilfe und Unterstützung, die es bitter nötig haben. Und Otto Döhrn, der Initiator der Aktion - und das schon seit über 10 Jahren -, betont ausdrücklich, dass die Schulranzen wirklich direkt „auf den Rücken" der Schüler kommen und die Hilfe damit tatsächlich ankommt. Die Hilfe der Kinder und Unterstützer kommt von Herzen, haben doch Unterrichtseinheiten stattgefunden, in denen die Kinder sich ein Bild davon machen konnten, wofür sie sich einsetzen. Die Schulleiterin Frau Karin Schrötter konnte neben Bildmaterialien eben auch ihr eigenes Erleben der Situation - die sich bis heute kaum geändert hat - mit einbringen. Die Schüler der anderen Klassen und Interessierte konnten dann auch an ausgehängten Informationsplakaten erfahren, wie es dort aussieht. Ihr ist es ganz besonders wichtig, dass die Kinder Empathie lernen, eben das Einfühlen in andere Menschen, denen es vielleicht nicht so gut geht. Zehn Personen des Vereins werden dann im April mit fünf KleinLKWs und Anhängern die Hilfe direkt nach Kerz bringen - noch zielgerichteter kann Hilfe nicht ankommen, freuten sich die Kinder. Die Hilfsorganisation besteht schon seit mehr als 14 Jahren und gehört zu den wenigen Gruppen, die noch die deutschsprachige Minderheit in Rumänien unterstützen. Auch im nächsten Jahr wird es wieder einen Transport geben. Wer möchte, ist herzlich eingeladen, diese Aktion durch Sach- oder Geldspenden zu unterstützen. Kontakt über die Schule (www.Atzelschule.de). [ehp/Peter Ehrlich/www.FOTO-EHRLICH.de]

Dringend notwendige Baumfällung in Bahnhofstraße

02.03.2011

Kaum sind die ersten Sonnenstrahlen da, lockt es auch wieder die Gärtner auf den Plan. Eine besondere Gartenarbeit stand jetzt in der Bahnhofstraße in Niederbrechen an. Dort wurden acht Bäume entfernt – aus gutem Grund, wie Bürgermeister Werner Schlenz mitteilte, denn die Wurzeln der vorhandenen Bäume haben mit der Zeit solche Ausmaße angenommen, dass das Pflaster hochgedrückt wurde. Doch was viel schlimmer war, die Wurzeln der Bäume waren im Begriff die unterhalb verlaufenden Leitungsnetze zu beschädigen, daher musste gehandelt werden. Der Anlaß für diese wichtige Aktivität war die schriftliche Aufforderung zur Beseitigung der Bäume aus Sicherheitsgründen, die wegen der dort verlaufenden Gasleitung seitens der Süwag vorlag. In Kürze geht es natürlich weiter und neue Bäume werden gesetzt, freute er sich, denn die Bahnhofstraße ohne Bäume, das geht nun wirklich nicht. Aber so ergibt sich ein völlig neuer Blick für die vielen Pendler, die jeden Tag die Bahnhofstraße passieren – ein toller Blick zum „Dom des Goldenen Grundes“, der Pfarrkirche St. Maximin. [ehp]/Peter Ehrlich

"www.hünfelden-für-alle.de" ist online · 01.03.2011

Vorstellung des neuen Portals Vorstellung des neuen Portals

 

Erst wenige Stunden im Amt, durften sich die Mitglieder des Gewerbevereins Hünfelden schon über den Besuch der neuen Bürgermeisterin Silvia Scheu-Menzer freuen. Sie interessierte sich sehr für die neue Aktion in ihrer Gemeinde. Der Gewerbeverein hat eine neue Internetpräsenz. Unter www.Hünfelden-für-alle.de findet sich ab sofort alles, was das Leben in der Gemeinde Hünfelden so liebens- und lebenswert macht. Der Gewerbeverein ist richtig modern, nutzt er nämlich neben den neuen Umlauten, die seit einiger Zeit für Webadressen möglich sind den kurzen Kommunikationsweg, wie Melzer betonte, denn „mal schnell“ eine Information zu erlangen soll für Jung und Alt einfach selbstverständlich möglich sein. Diese neue Webseite mit ihren dynamischen Inhalten und vielen Ideen noch für weitere Ausbaustufen ist ein wahrhafter „Meilenstein“ für den Gewerbeverein freuten sich Katja Peteratzinger (Pressesprecherin) und Dietrich Holl (1.Vorsitzender des Vereins). Es soll ein lebendiges Portal sein, wo sich alle wieder finden können – welches aber auch vom Mitmachen lebt und hierzu lud Christian Melzer als Webmaster herzlich besonders alle Vereine und Institutionen und natürlich Firmen ein. Silvia Scheu-Menzer freute sich über dieses Engagement, weiß sie doch aus ihrer eigenen Zeit als Selbstständige noch um die Sorgen und Nöte der Gewerbetreibenden, diese sind „wichtige Säulen für die Gemeinde“ – „man kann gut versorgt werden in den Gemeinden direkt vor Ort, wenn man eben will“. Das Angebot ist groß und so führt dieses neue Portal die heimischen Gewerbetreibenden und die Kunden wieder ein Stück weit zusammen. Dietrich Holl hob hervor, dass alle Gewerbetreibenden um Ihre Zukunftssicherung bemüht sind, aus Sichte der Kunden heißt dies, Arbeitsplatz- und Ausbildungsplatzsicherung direkt vor Ort, so bietet das Portal in Kürze auch einen Stellenmarkt der heimischen Betriebe. Interessierte können wählen zwischen einem kostenlosen Standardeintrag, dem erweiterten Eintrag oder richtiger Bannerwerbung auf den Seiten, die neben normalen Texten und Grafiken auch Videosequenzen bieten. Es ist alles dabei, was man braucht und so kann man die Zettelsammlung am Kühlschrank entrümpeln, freute sich Christian Melzer, der das Portal mitentwickelt und z.B. auch die Speisekarten der heimischen Gastronomen dort bereitgestellt hat. Der Gewerbeverein lädt zum Besuch auf der neuen Webpräsenz ein und zum Mitmachen, nur so kann es ein starkes, innovatives und vor allem informatives Portal für Hünfelden und darüber hinaus werden. [ehp]/Peter Ehrlich

500 Einwohner mehr in Brechen - Den Frühling im Gepäck

Michael Pollak und seine Schafe machen sich auf den Weg Brechen Michael Pollak und seine Schafe machen sich auf den Weg Brechen

Die Gemeinde Brechen hatte plötzlich etwa 500 Einwohner oder 2000 Füße mehr: Wanderschäfer Michael Pollak aus Dietkirchen ist mit seiner stattlichen Herde wieder im Goldenen Grund unterwegs. Dem Verlauf der Natur folgend geht es jetzt wieder in die höheren Regionen – die Vegetation gibt den Lauf vor.

Es hat schon was Uriges und was sehr Traditionelles, wenn man plötzlich aus seinem Alltagstrott durch das vielfache Määääääh gerufen wird – und ein kurzer Blick in die Nachbarschaft zeigt, dort ist es nicht anders. Wenn die Herde von Michael Pollak unterwegs ist, geht nichts mehr, zumindest nichts, was nicht vier Beine hat, denn der Verkehr kommt zum Erliegen, die Arbeit bleibt liegen, und so ist es doch eine liebenswerte Begebenheit, die neben den zwischenzeitlich heimkehrenden Vogelschwärmen eindeutig zeigt: Es wird Frühling! Die Lämmer sind schon dabei und genießen ebenfalls die ersten Sonnenstrahlen. Doch während andere mit 64 Jahren längst über den Ruhestand sinnieren, ist Schäfer Pollak bei Wind und Wetter draußen bei seiner Herde. Nur nachts werden die Tiere zusammengetrieben und eingezäunt – dann wird es ruhig auf der Wiese. Doch er klagt über fehlenden Nachwuchs, nicht bei den Tieren, sondern bei den Schäfern – zwar ist durch den Schäfer Heinrich aus dem Fernsehen der Beruf mal wieder wahrgenommen worden, doch die Realität bedeute harte Arbeit und Entbehrungen, daher müsse man schauen, wie es weitergeht, erzählt Pollak.

Die Menschen im Goldenen Grund und auf seiner Wanderroute freut es indes, wenn er mit seiner Mannschaft auf Tour ist und den Frühling im Gepäck hat. [ehp]/Peter Ehrlich

Turnhallenfest in Kirberg · Männerballett

"Die kleinen warmen Kartoffelklößchen" "Die kleinen warmen Kartoffelklößchen"

Werden normalerweise „runde" Zahlen gefeiert, ist es im Karneval etwas anders - und so lud das Männerballett „Die kleinen warmen Kartoffelklößchen" als Ausrichter zum Turnhallenfest nach Kirberg . Zum 11jährigen Jubiläum trafen sich stramme Waden und sportliche Höchstleistungen mit dem vornehmlich weiblichen Publikum. Im jährlichen Wechsel wird der traditionelle Männerballettabend entweder in Kirberg, Wilsenroth oder woanders ausgerichtet und zieht jedes Mal nicht nur die närrischen Ballette an sondern auch die Fans. Ralf Neumann, vielen noch bekannt von den Hot Shots, brachte als „Rampensau" den festlich geschmückten Saal schon richtig gut in Stimmung, so gut, dass sich sogar der Start etwas verzögerte, doch das was dann kam, war „großes Kino": Fast 20 große und kleine Ensembles tanzten sich in die Herzen des Publikums und ihrer mitreisenden Fans. Die Auswahl war auf den Punkt getroffen, die Musik stimmte, die phantasievollen Kostüme kamen im Scheinwerferlicht bei teilweise akrobatischen Einlagen richtig zur Geltung. „Da Männer gerne einen sauberen Arbeitsplatz vorfinden", begrüßten Barbara Kitzinger und Anke Fahrner - die zusammen durch den Abend führten - zuerst die TSV-Tanzkids. Ihnen folgten auf dem Tanzschläppchen die Ausrichter und einladenden „Kleinen Warmen Kartoffelklößchen" mit einem bayerischen Mix aus guter Laune, traditionellen Elementen bis zu akrobatisch anmutenden Einlagen. Von Bayern ging es so dann in die ganze Welt, es war alles dabei, eben noch im Dschungel, jetzt schon in Kirberg auf der Bühne war das Männerballett aus Fussingen, diesem folgte die Schlagerrunde aus Elbingen und das „Alte Herren Ballett" des Tus Niederneisen bewies einmal mehr, dass Elvis lebt. Von da ging es mit den „Glorreichen 7" aus Thalheim zu Frau Antje nach Holland - sicherlich die schuhtechnisch schwierigste Variante beim Tanzen, denn mit echten Holzschuhen zu tanzen ist schon etwas anderes. Das „Royal Männerballett" übernahm in den orangefarbenen Sportdresses die Nationalfarbe der Vorgruppe aus Holland und brillierte mit Basketball im Kleinen. „Die letzte Hoffnung" vom Carneval Verein aus Camberg lies wieder Lust bekommen auf den Film „Dirty Dancing" und das „Staatstheater Westerwald" aus Wallmerod entführten in den Orient.
Nach kurzer Pause übernahmen „die Sackhüpfer" aus Wilsenroth mit einem schmissigen Gardetanz und „die Taktlosen 8" aus Weroth folgten mit Disco Feeling. Die Wortspiele gingen weiter und so beglückten die „A(a)rsynchronen" aus Hahnstätten mit einem Clownmedley und die „Ladykillers" des WfK Kirberg hießen das Publikum in Afrika willkommen. Kaum Zeit zum Luftholen lies das mit knapp 160 aktiven Tänzern und so ging es mit den „Luhinkeln" aus Odersbach auf eine Zeitreise und mit der Gruppe „New Generation" aus Heuchelheim im Wild Dance schon Freitagsabends hatte der Saal mit der letzten Gruppe des Abends, den „Wörsbachstelzen" von der Beuerbacher Narrengilde „SaturdayNightFever". Das Publikum tobte und konnte sich oft vor Begeisterung kaum auf den Bänken halten. Jede der auftretenden Gruppen durfte sich mit „einem Meter" Bier versorgt wissen und ein ganz besonderer Dank, der immer wieder auch von den Gruppen entboten wurde war der Dank an die geduldigen Trainerinnen, die die Männer immer wieder zu diesen tänzerischen Höchstleistungen herausgefordert haben. Ein großartiger Abend, eine tolle Jubiläumsveranstaltung mit der fantastischen Ausgabe des traditionellen Männerballettfestivals. Bei der anschließenden bayerischen Party übernahm DJ Ralf Neumann wieder das Mikrofon und heizte weiter ein - bei bester Laune steht jetzt schon fest, dass es ein Wiedersehen im nächsten Jahr geben wird, freute sich Kerstin Eichhorn, die Koordinatorin der Veranstaltung. [ehp]/Peter Ehrlich(ehp)

Müll in Flammen

25.02.2011

Der Müllberg vor der Eufinger Mühle in Dauborn ist gewachsen Der Müllberg vor der Eufinger Mühle in Dauborn ist gewachsen

 

Die Eufinger Mühle ist ein stattliches historisches Bauwerk am Eingang von Dauborn aus Richtung Bad Camberg an der L 3030. Die originäre Aufgabe erfüllt der Gebäudekomplex schon lange nicht mehr, und nach umfangreichen Renovierungsarbeiten nach einem Brand vor einigen Jahren ist der äußere Zustand immer schlechter geworden und man meidet dieses Gebiet gerne. Doch warum? Es kam durch soziale Wohnungsnutzung zu Fehlfinanzierungen, Bezug durch Personen anderer Herkunft und Mentalität. Leider konnte der Integrationsgedanke nicht immer so gelebt werden, und es gab neben dem großen Brand auch polizeiliche Eingriffe an der Eufinger Mühle aus unterschiedlichen Gründen, zuletzt am Mittwoch dieser Woche. Aufgeschreckt durch starke Rauchentwicklung wurde die Polizei durch aufmerksame Passanten informiert. Die Beamten konnten das weitere Verbrennen von demontierten Möbelteilen und Holzresten unterbinden, so dass ein Feuerwehreinsatz nicht erforderlich wurde - die Wolken waren bis Werschau zu sehen.


Schlechte Ausgangslage

Dies ist die letzte Begebenheit in einer langen Reihe von Zwischenfällen, die sich immer wieder am Gebäude oder in der Nähe ergeben haben. Die Bevölkerung ist mit diesem Zustand sehr unzufrieden. Leser wandten sich an die NNP mit der Bitte um Hilfe, da sie auch seitens der Gemeindeverwaltung bisher keine für sie befriedigende Aktivitäten erkannten. Fakt ist: Die Firma Best (Inhaberin Sabine Stier) in Heddesheim hat den Gebäudekomplex übernommen. Bürgermeister Norbert Besier (parteilos) versicherte, in Gesprächen sei ihm auch zugesichert worden, dass sich etwas tut. Aufgrund der Größe des Komplexes habe jedoch zuerst eine Bestandsaufnahme vorgenommen werden müssen. Die war - nach Rücksprache mit dem für das Objekt zuständigen Mitarbeiter Herrn Bernd Stier - verheerend. Auf etwa 2800 Quadratmetern befinden sich 36 Wohnungen, die in höchst desolatem Zustand überlassen und bis auf vier verbliebene Mietparteien verlassen wurden.

Kernsanierung
Die im Bereich Altbausanierung erfahrene Firma hatte nach der Bestandsaufnahme weitere Zeit benötigt, um dieses komplexe Objekt planerisch aufarbeiten zu können. Jetzt kam es zur
Kernsanierung, hierzu gehört auch die Sanierung von Wasserschäden, die mehrfach im Gebäude zu großen Problemen geführt haben. Die nicht übersehbaren Müll und Schuttberge vor dem Gebäude Richtung NahkaufMarkt zeugen von dieser Aktivität.


Über 200 000 Euro hat die Firma bereits in das Objekt investiert, was jedoch erst der Anfang war. Zur Bestandsaufnahme gehörte seinerzeit auch die Neuordnung der Mietverträge, so dass alle nun noch dort befindlichen Parteien «ordentliche Mieter» sind, wie Bernd Stier betonte. Er bedauerte im Gespräch mit der Nassauischen Neuen Presse, dass es immer wieder zu Problemen kam, was aber in naher Zukunft hoffentlich der Vergangenheit angehöre. So sollten die Arbeiten noch in diesem Jahr abgeschlossen werden, ein Hausmeister soll eingesetzt werden. Sein Ziel ist es, dass das Gebäude dann wieder in neuem, besseren Licht ersteht und die Probleme erledigt sind. [ehp]/Peter Ehrlich

 

Frühjahrsputz im Vogelhäuschen

12.02.2011

Die fleißigen Handwerker v.l.n.r.: Walter Kramkowski, Bernd Frink und Bernd SChmidt Die fleißigen Handwerker v.l.n.r.: Walter Kramkowski, Bernd Frink und Bernd SChmidt

Der Winter war lang und ideenreich und so freuten sich die Vereinsmitglieder ganz besonders, dieser Tage die neuen Immobilien für die heimische Vogelwelt präsentieren zu können. Die teilweise sogar selbst entworfenen aber in jedem Fall selbst gebauten Nistkästen sind die neuen Prachthäuschen für die neue Saison, die den Bestand in der Gemarkung Brechen und Werschau erweitern. Es ist an alles gedacht - es gibt spezielle Kästen für die verschiedenen Vogelarten und es ist schon eine handwerkliche Wissenschaft für sich, wer welches Häuschen gebaut bekommt. Ein Baumläufer möchte z.B. direkt vom Baumlaufen ins Häuschen gelangen, die Meisenarten sind zierlich und begnügen sich mit kleineren Häusern doch der größte Kasten ist der des Steinkautzes. Dieser findet sein Domizil üblicherweise in Kirchenbauwerken oder Turmgebäuden, leider war im letzten Jahr keine Brutaktivität der Schleiereule an der Bergerkirche zu beobachten, was Bernd Schmidt, der erste Vorsitzende des Vogel- und Naturschutzvereins Niederbrechen, sehr bedauerte. Vogelarten, deren Namen nicht so geläufig sind wie der Kleiber, Trauerschnepper oder gar die Wasseramsel und Bach- und Gebirgsstelzen bekommen alle ihre eigenen Traumhäuser in liebevoller Detailarbeit gezimmert - aber wie überall hält auch hier der Fertigbau Einzug und so werden die Handarbeiten natürlich auch durch Holzbetonwerke ergänzt. Bei guter Verarbeitung und geschützter Lage können die Häuschen so viele Jahrzehnte überdauern. Wie bei einer guten Immobilie auch, gehört auch die Wartung und Renovierung mit dazu. In diesen Wochen sieht man wieder Menschen durch die Wiesen und Wälder ziehen - mit dem Ziel, alle der über 350 Nistkästen (!) zu sichten. Hierbei gilt es, den Zustand zu prüfen, den Unrat der Vormieter und ggf. Ungeziefer zu entfernen, um den Neuankömmlingen beste Wohn- und Brutqualität bereitzustellen. Man sieht das Strahlen in den Augen der Männer, die sich sorgsam um diese Arbeit kümmern - es macht ihnen Freude und so sehen sie sich schon ein wenig als „Makler" in der heimischen Vogelwelt, denn sie wissen, wo alle Wohnungen verteilt sind - und können diese wärmstens empfehlen - doch, ob die Vögel wissen, welches Häuschen nun für sie gedacht ist, das wissen wir auch nicht, schmunzelte Walter Kramkowski bei der Frage „woher wissen die Vogelarten jetzt, welches für sie ist ?" Aber die Kästen dienen den Vogelarten, die im Winter hier bleiben auch artübergreifend als Wetterschutz und Schlafplatz.
Nach diesem Frühjahrsputz geht es natürlich weiter mit der Arbeit durchs Jahr:

Die Streuobstwiesen wollen gepflegt und gehegt werden und die ersten Ankömmlinge werden freudig begrüßt. Hernach gilt es, die Aktivitäten an und in den Nistplätzen zu erfassen. So werden z.B. Steinkautzjunge beringt und an die Vogelschutzwarten Helgoland oder Radolfzell gemeldet, Brechen liegt geographisch etwa in der Mitte und ist eingegliedert in ein hochinformatives Netzwerk der Ornithologie.

Ganz besonders froh ist man über die neuste Errungenschaft in Niederbrechen, welche man der SÜWAG zu verdanken hat. Es wird neben dem Jakob-Herlth-Haus im alten Stromhäuschen schon bald ein „Schwalbenhotel" eröffnet, also eine richtige Penthousewohnung für Schwalben, Mauersegler und Fledermäuse. Schon jetzt lädt der Verein, der übrigens stets neue Mitglieder herzlich willkommen heißt, zur Vogelstimmenwanderung am 6.5. um 18.00 Uhr mit Bernd Jung ein. Vorher gilt es noch die Geschicke des Vereins bei der Jahreshauptversammlung am 4.3.2011 vorzustellen, bevor es dann wieder raus geht in die Natur zur Kontrolle, zum Zählen, Auswerten, dem Baumschnitt und der Gemeinschaftspflege. Mehr Infos bei Bernd Frink unter 06438/3349 -[ehp]/Peter Ehrlich

 

Hundekot - Risiko für Mensch und Tier

Die Gemeinde Brechen hat gehandelt !

10.02.2011

Aiga Dillmann, Bürgermeister Werner Schlenz, Jörg Speth Jariya Speth (kniend), Gerhard Stillger(Gemeindeverwaltung Brechen), Conny Wilhelm mit drei Vertretern der Vierbeiner Aiga Dillmann, Bürgermeister Werner Schlenz, Jörg Speth Jariya Speth (kniend), Gerhard Stillger(Gemeindeverwaltung Brechen), Conny Wilhelm mit drei Vertretern der Vierbeiner

Hunde, die beliebten Haustiere der Deutschen - sie sind aber auch richtig süß und kaum einer kann sich dem berühmten „Hundeblick" erwehren. Doch die Rückseite des Blickes, nämlich die bekannten „Tretminen" oder eben Hundehaufen sind es, die immer wieder landauf landab für kontroversen Diskussionsstoff sorgen.  Die Gemeinde Brechen ging jetzt in die Offensive und hat gehandelt und sich der zahlreichen Beschwerden von Anwohnern, Spaziergängern und besorgten Eltern angenommen. Entlang der beliebten Grünachsen mit bekanntlich hoher Frequenz von Hundebesitzern mit ihren Vierbeinern wurden sogenannte „Hundestationen" aufgestellt. Diese Hundestationen haben im oberen Teil einen Tütenspender und im unteren Teil einen Mülleimer, speziell für die vollen Tüten.

 

Die öffentliche Ordnung sieht vor, dass der Hund seine Notdurft nicht auf Gehwegen, in Grün- und Erholungsanlagen oder fremden Vorgärten verrichtet - da der Hund diese Ordnung natürlich nicht kennt, ist der Mensch in der Pflicht, sich derer anzunehmen. Die Mehrzahl der Hundebesitzer trifft längst Vorkehrungen und hält Beutel zum direkten Einsammeln und späteren Entsorgen bereit - doch leider noch nicht alle, was immer wieder zu Beschwerden im Ordnungsamt sorgt.

 

Mit den insgesamt sechs Hundestationen bietet die Gemeinde nun einen speziellen Service für die Hundebesitzer. Sie können die Beutel mitnehmen und auf dem Rückweg korrekt entsorgen, denn auch ein Hund muss „mal müssen dürfen".  Ganzjährig geht von Hundekot, der als Nährboden für Viren, Bakterien, Würmer und Parasiten gilt, eine enorme Gefahr aus - abgesehen vom geruchsintensiven und rutschigen „Fehltritt", wenn man ihn nicht rechtzeitig sieht. Kinder und Passanten können den infektiösen Schmutz verbreiten und daran erkranken.

 

Doch speziell in der Vegetationszeit gilt es, diesen Kot von landwirtschaftlichen Flächen zwingend fern zu halten. Im Verhältnis zu den großen Landmaschinen ist ein Hundehaufen klein, aber die Landmaschinen verbreiten ihn im Erntegut und auf den Futterwiesen. Über diesen Weg gelangt er in die Nutztiernahrungskette. Bandwurmfinnen, also die „Jugendentwicklungsstufe" von Bandwürmern, sind dafür verantwortlich, dass Kühe nicht nur Fehlgeburten erleiden, sondern ein daran erkranktes Tier (bei der Schlachtung) entsorgt werden muss, sobald es entdeckt wurde - die Verluste für die Landwirtschaft sind erheblich! Der Bauernverband unterstützt mit einer eigenen Informationskampagne und Informationsschildern diese Bemühungen.

 

Die Gemeindeverwaltung Brechen hat mit der kostenlosen Ausgabe von Hundekottüten den Weg zu sauberen Plätzen, Wegen und Anlagen bereits unterstützt, kommt aber nun noch näher zum Bürger. Die Stationen befinden sich in Niederbrechen am Bahnübergang B8 am Weg in die Wiesen, am Mittelweg und hinter dem Bahnübergang „Schafsbrück"  am Fahrradweg in Richtung Oberbrechen. In Oberbrechen an der Pumpstation „Hethenwiese" und an der „Emsbachbrücke" (Fahrradweg Richtung Selters) und in Werschau am Gartengebiet Krautgärten.

 

„Beim Gang ins Grüne soll für Hundebesitzer der Griff nach der Hundetüte selbstverständlich werden", lud Bürgermeister Werner Schlenz anlässlich der offiziellen Vorstellung der Hundestationen ein und munterte die Hundebesitzer zum Mitmachen und Weitererzählen auf. [ehp]/Peter Ehrlich


 

"Zappelkinder" gehen in Werschau an den Start

04.02.2011

Im Bild zu sehen links außen: Esther Trost und rechts außen Nina Haubrich Im Bild zu sehen links außen: Esther Trost und rechts außen Nina Haubrich

Die „Zappelkinder“ sind in Werschau am Start. Es ist dies ein Treffen von ca. acht Kindern mit ihrer Mama und/oder Papa, die sich in Kleingruppen treffen. Zusammen wird dann ein reichhaltiges jahreszeitlich abgestimmtes Programm angeboten: Malen, Spielen, Singen, Basteln, Turnen und natürlich auch Feiern.

 

Die Kurseinheiten beinhalten acht Treffen von der Dauer einer Stunde. Liebevoll und altersgerecht werden diese von den Erzieherinnen Nina Haubrich und Esther Trost gestaltet.

 

Der Eltern-Kind-Spielkreis der Katholischen Kirchengemeinde St. Georg in Werschau freut sich, dieses Angebot im neu renovierten Krabbelstubenraum anbieten zu können. Die Kurse sind für Kinder von ca. drei Monaten bis ca. drei Jahren gedacht. Derzeit findet das Treffen freitags in der Zeit von 9.30 – 10.30 Uhr statt.

 

Zu den Kursen ist eine Anmeldung erforderlich. Weitere Informationen erhalten Sie bei den Kursleitern Nina Haubrich (06438/72449) und Esther Trost (06438/835007). [ehp]/Peter Ehrlich

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