FOTO-EHRLICH-BLOG

Der Blog "BrachinaImagePress" ist umgezogen. Hier finden Sie ab sofort unter dem Namen FOTO-EHRLICH-Blog Inhalte, die entweder redaktionell, fotografisch oder beides von FOTO-EHRLICH.de erstellt wurden. Für aktuelle Informationen aus anderen Bereichen / Ressorts darf ich Sie - gerade in diesen bewegten Zeiten - auf die Webseiten der jeweiligen Informationsanbieter empfehlen, die diese bereitstellen.

Vielleicht könnten diese Quellen interessant sein...


Landkreis Limburg-Weilburg (https://www.landkreis-limburg-weilburg.de/)

Gemeinde Brechen(https://www.gemeinde-brechen.de/)


DRK-Ortsverein Brechen
(https://www.drk-brechen.de/ )

Feuerwehr Niederbrechen (https://www.feuerwehr-niederbrechen.de/)

Feuerwehr Oberbrechen (https://www.feuerwehr-oberbrechen.de/)

Feuerwehr Werschau (http://feuerwehr-werschau.de/)

Kreisfeuerwehrverband Limburg-Weilburg (https://kreisfeuerwehrverband.net/)


Hessisches Ministerium des Innern, für Sicherheit und Heimatschutz (https://innen.hessen.de/)


Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe
(https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/warnung-vorsorge_node.html)


17.08.2026

  • DRK-Ortsverein informierte bei Aktionstag „FIT für den NOTFALL“ von Erster Hilfe bis Notfallvorsorge

    Niederbrechen. Informieren – Vorsorgen – Handeln, darum ging es beim ersten Aktionstag des DRK-Ortsvereins Brechen, der zusammen mit dem Bürgerfonds Brechen Anfang August auf dem Festplatz in Niederbrechen stattfand. 

     

    Da auch längere Stromausfälle oder Unterbrechungen der Wasserversorgung heute keine Szenarien aus der Theorie sind, konnten sich Interessierte an verschiedenen Informationsständen niedrigschwellig und ganz persönlich informieren. Denn neben der Auffrischung der Erste-Hilfe-Kenntnisse, dem Vorhalten und regelmäßigen Prüfen von Feuerlöschern und Rauchmeldern gehört auch der klassische Verbandkasten ganz oben auf die Liste bei der Vorsorge. Die Ausbildungen haben sich über die Jahre weiterentwickelt und ermöglichen heute schnelle, effektivere und oftmals tatsächlich auch einfachere Hilfe, freut sich der erste Vorsitzende Peter Tiefenbach am Rande der Veranstaltung. Die Wiederbelebung oder der Einsatz eines AED (Automatischer Externer Defibrillator) kann Leben retten und wertvolle Minuten bis zum Eintreffen der Rettungskräfte überbrücken. Gerade bei größeren Schadenslagen können Hilfs- und Rettungskräfte nicht überall gleichzeitig unterstützen, hier ist es heute wichtiger denn je, dass die Bevölkerung sich rechtzeitig informiert und vorbereitet hat, um sich selbst oder in ihrem direkten Umfeld effektiv in den ersten Minuten, Stunden oder Tagen zu helfen. Daher gehörten auch die Themen der persönlichen Bevorratung dazu: Gilt es doch, auch in Krisenzeiten die Versorgung mit sauberem Trinkwasser, lebenswichtigen Medikamenten oder Dauermedikamenten sicherzustellen und auch Energie und Licht sollten bedacht werden. Kommt es zu einer Evakuierung aufgrund einer Schadenslage oder eines anderen Ereignisses, ist es gut, ein clever gepacktes Notgepäck bereit zu haben. Diese Themen sind so wichtig, dass der DRK-Ortsverein sie auch bei der Hobbyausstellung am 14. und 15.November an seinem Informationsstand in der Emstalhalle vorstellen wird. 

     

    Bereits seit 1959 ist der DRK-Ortsverein in Brechen und Selters zuhause und weit darüber hinaus aktiv – dies mit fast 30 aktiven Helferinnen und Helfern und 630 Fördermitgliedern. Gerade erst wurde der Vereinsstützpunkt am Festplatz umfangreich energetisch saniert, daher freut sich der Verein über aktive und passive Unterstützung in Form von gerne auch regelmäßigen Zeit- oder Geldspenden. Mehr Informationen zur Arbeit des Vereins unter www.DRK-Brechen.de – Dienstabende üblicherweise freitags um 19 Uhr (Festplatz/Jahnstraße, Niederbrechen) · Peter Ehrlich / DRK Ortsverein Brechen



06.08.2026

  • Verfassungsschutz Hessen wappnet sich gegen Spionage und hybride Bedrohungen

    Roman Poseck: „Hessen reagiert auf die aktuelle Bedrohungslage mit der Neuausrichtung des Verfassungsschutzes Hessen und ist damit bundesweit Vorreiter. Eine eigene Spionage-Einheit stellt das LfV zukunftsfähig auf.“ 


    Wiesbaden. Cyberattacken, Sabotageakte gegen kritische Infrastruktur, Spionageaktionen, Drohnenangriffe und Desinformationskampagnen - insbesondere im Vorfeld von Wahlen -stellen eine immer größer werdende Bedrohung dar. Das Landesamt für Verfassungsschutz Hessen (LfV) passt seine Organisationsstruktur deshalb den aktuellen Herausforderungen an. Eine eigene Abteilung für Spionageabwehr, eine Abteilung Operative Aufklärung sowie eine Kompetenzstelle Wirtschafts-, Wissenschafts- und Behördenschutz sorgen für mehr Schutz. Die Details stellten Innenminister Roman Poseck und LfV-Präsident Bernd Neumann heute bei einer Pressekonferenz in Wiesbaden vor.


    Innenminister Roman Poseck erklärte dazu: „Auch Hessen wird immer häufiger gezielt von ausländischen Nachrichtendiensten und nicht-staatlichen Gruppen angegriffen. Insbesondere seit dem russischen Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine haben wir es zunehmend mit solchen Angriffen zu tun. Russlands Politik wird immer aggressiver. Sie verfolgt das Ziel, uns und unsere Demokratie zu destabilisieren. Dabei kennt Putin offensichtlich keine Grenzen mehr. Besorgniserregend ist zudem, dass diese Politik auch durch politische Kräfte im Inland Unterstützung erfährt, auch in unseren Parlamenten. 


    Hybride Aggressoren verüben reale Attacken auf unsere Gesellschaft, unsere Wirtschaft, unsere Sicherheit und auf unsere freiheitliche demokratische Grundordnung. Hessen stellt für ausländische Nachrichtendienste aufgrund seiner besonderen Stellung bei Wirtschaft, Verkehr und Logistik, mit dem Internetknotenpunkt in Frankfurt, dem Flughafen sowie mit bedeutenden militärischen Liegenschaften ein potentielles Angriffsziel dar.


    Das hybride Anschlagsszenario mit einer Drohne am Leipziger Flughafen zeigt, wie real die Gefahr ist. Eine mit Sprengstoff ausgestattete Drohne wurde von einem Flughafenmitarbeiter zu Boden gebracht. Auch wenn noch vieles unklar ist, unterstreicht der Vorfall, dass sich die Bedrohungslage verschärft und eine neue Qualität annimmt. 


    Insbesondere Spionageverdachtsfälle nehmen quantitativ zu und werden zugleich schwerwiegender. Wegen seiner Rolle als wichtiger Unterstützer der Ukraine steht Deutschland schon länger im Visier russischer Nachrichtendienste. Das Aufkommen der zu bearbeitenden Verdachtsfälle mit Russland-Bezug hat sich seit dem Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine mehr als verdoppelt auf zwischenzeitlich über 2000 Fälle. Aber auch China und Iran stellen die Spionageabwehr vor große Herausforderungen. Bei Verdachtsfällen mit Iran-Bezug erwartet das LfV in diesem Jahr einen Anstieg um mehr als 45 Prozent auf rund 800 Fälle in diesem Jahr. Im ersten Quartal 2026 konstatierte das LfV Hessen zudem einen deutlichen Anstieg von Ausspäh- und Sabotagesachverhalten sowie Sachverhalten mit Drohnenbezug. Die Zahlen machen deutlich, dass Spionage, Sabotage und hybride Angriffe wachsende Gefahren für unsere Gesellschaft und unsere Demokratie sind. Das hybride Anschlagsszenario am Leipziger Flughafen hat uns das deutlich vor Augen geführt. Deshalb stellen wir unsere Behörden so auf, dass wir uns wirkungsvoll gegen die Bedrohungen wehren können.


    Hessen hat bereits mit dem neuen Polizeirecht reagiert und die Befugnisse der Polizei erweitert, unter anderem mit der Nutzung von KI bei Videoüberwachung. Mit einer Novellierung des Verfassungsschutzgesetzes haben wir eine neue Rechtsgrundlage geschaffen, die unter anderem dem LfV unter strengen Voraussetzungen Online-Durchsuchungen ermöglicht. Nun folgt die organisatorische Neuaufstellung im Landesamt für Verfassungsschutz:


    Im LfV wird sich künftig eine neue Abteilung ausschließlich mit den Themen Spionage, hybride Bedrohungen und Einflussnahme sowie Transnationale Repression durch fremde Staaten beschäftigen. Eine weitere Abteilung wird für die Operative Aufklärung zuständig sein. Die Nutzung nachrichtendienstlicher Mittel, etwa die Observation einer extremistischen Zielperson oder konkrete Überwachungsmaßnahmen nach dem G10-Gesetz, wird damit erstmals in einer Abteilung gebündelt. Zudem soll der Wirtschaftsschutz ausgebaut und zu einer Kompetenzstelle Wirtschafts-, Wissenschafts- und Behördenschutz weiterentwickelt werden. 


    Hessen geht den bislang einzigartigen Weg mit einer eigenen Spionage-Einheit und einer eigenen Abteilung Operative Aufklärung, in denen die Kompetenzen konzentriert gebündelt sind. Mit der neuen Spionage-Abteilung, die sich neben Spionageabwehr unter anderem auch um hybride Bedrohungen kümmert, stellt sich das LfV Hessen neu und zukunftsfähig auf. Auch die anderen Schritte der Neuausrichtung sind die richtige Reaktion auf die aktuelle Bedrohungslage. 


    Ich bin davon überzeugt, dass die Arbeit unseres hessischen Verfassungsschutzes durch die Neuausrichtung noch schlagkräftiger, effektiver und zeitgemäßer wird.“


    LfV-Präsident Bernd Neumann wies darauf hin, dass die letzte Umorganisation der Behörde zehn Jahre zurückliegt. „Die Anforderungen an den hessischen Verfassungsschutz haben sich in dieser Zeit grundlegend verändert und sind zugleich massiv gestiegen. Wir schaffen Synergieeffekte, wenn wir die Experten und sämtliche operativen Ressourcen in den neuen Abteilungen Spionage und Operative Aufklärung bündeln. Die Abstimmungsprozesse werden kürzer, Entscheidungen werden schneller getroffen und es kann umfassend und zielgerichtet agiert werden.“


    Die neue Kompetenzstelle Wirtschafts-, Wissenschafts- und Behördenschutz soll durch Beratung und Vernetzung dafür sorgen, dass Verdachtsfälle schneller gemeldet werden. Bereits heute führt das LfV Sensibilisierungsgespräche bei gefährdeten Unternehmen durch, deren Zahl sich im vergangenen Jahr gegenüber 2024 nahezu verdoppelt hat. Neumann verwies abschließend auf den Leitgedanken des LfV Hessen „Kein Raum für Extremismus, kein Raum für Spionage“.


    Hintergrund: Wie real die Bedrohung ist, zeigt ein aktuelles Verfahren vor dem Oberlandesgericht Frankfurt. Drei Männer sind angeklagt, in Hessen im Auftrag eines russischen Geheimdienstes einen Ukrainer ausgespäht zu haben, der als Soldat an Kampfhandlungen beteiligt war, vermutlich zur Vorbereitung weiterer Operationen bis möglicherweise hin zur Tötung des Mannes. Weitere Beispiele reichen von der Desinformationskampagne „Doppelgänger“ vor der jüngsten Bundestagswahl bis zur Festnahme eines mutmaßlichen chinesischen Spionage-Ehepaars im Mai in München, das an Informationen über militärisch nutzbare Hochtechnologie gelangen wollte. © HMdIS 


    Sehen Sie hierzu auch: https://lfv.hessen.de/weitere-aufgabenfelder/spionageabwehr/lfv-hessen-sensibilisiert-oeffentliche-stellen 


05.08.2026

  • Kirmes 2026 in Niederbrechen · ROCK im Zelt-Karten sind ab sofort erhältlich!

    Nur noch wenige Wochen bis zur Kirmes . . . und ab sofort gibt's bei FOTO-EHRLICH schon die ROCK-Karten! 

    -17 € VVK/Stück / nur Barzahlung / keine Reservierung-


    Wenn am zweiten Oktoberwochenende wieder die Niederbrecher Kirmes gefeiert wird, gehört der Freitagabend traditionell den Rockfans. Die Kirmesburschen Niederbrechen 2026 laden am Freitag, 9. Oktober 2026 zum Rockabend ins Festzelt ein. Drei Bands werden dabei für beste Stimmung sorgen.


    Los geht es um 20:00 Uhr mit den Quietschboys. Die hessische Kultband steht seit 1988 für ihre unverwechselbare „Rockmussigg uff hessisch“ und wird das Publikum mit viel Witz und handgemachtem Rock auf den Abend einstimmen.


    Anschließend übernehmen die Rodgau Monotones die Bühne. Nach ihrem gefeierten Auftritt im Jahr 2018 sind sie endlich wieder zu Gast in Niederbrechen. Mit Klassikern wie „Die Hesse komme“ und „Ei Gude wie“ zählen sie seit Jahrzehnten zu den bekanntesten Bands Hessens und garantieren eine mitreißende Atmosphäre im Festzelt.


    Zum Abschluss sorgt Fistful of Dollars noch einmal für ordentlich Stimmung. Die Coverrock-Band begeisterte bereits beim Rockabend im vergangenen Jahr und wird auch diesmal mit den größten Rockhits für einen stimmungsvollen Ausklang sorgen.


    Eintrittskarten für den Rockabend sind ab sofort bei allen Kirmesburschen und Kirmesmädchen Niederbrechen 2026, sowie beim FOTO-EHRLICH.de erhältlich.


    Die Kirmesburschen freuen sich darauf, zahlreiche Besucherinnen und Besucher im Festzelt begrüßen zu dürfen und gemeinsam den Auftakt in ein stimmungsvolles Kirmeswochenende zu feiern. Nach dem Rockabend startet am Samstagabend schließlich die offizielle Eröffnung der Niederbrecher Kirmes 2026. Verfasser: Tizian Deisel [Bild folgt]

Countdown bis zum Rockabend:

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Countdown beendet!

29.07.2026

  • IHK-Standortumfrage: Unternehmen bewerten Wirtschaftsstandort Brechen

    Betriebe sehen Stärken bei Lebensqualität und Natur – Handlungsbedarf bei den Standortkosten


    Die Unternehmen in Brechen bewerten die Rahmenbedingungen ihres Wirtschaftsstandortes insgesamt mit der Note 3,29. Hinter dieser Gesamtbewertung steht die Beurteilung verschiedener Standortfaktoren, die von den Betrieben unterschiedlich bewertet werden. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Standortumfrage der IHK Limburg.


    Befragt wurde eine Auswahl von IHK-Mitgliedsunternehmen aus verschiedenen Branchen mit Sitz in Brechen. Von 313 kontaktierten Betrieben beteiligten sich 36 Unternehmen an der Erhebung. Sie konnten insgesamt 47 Standortfaktoren nach ihrer Bedeutung und Zufriedenheit auf einer sechsstufigen Skala von „sehr zufrieden“ (1) bis „sehr unzufrieden“ (6) bewerten. Daraus ergibt sich ein umfassendes Bild über die Standortbedingungen in der Gemeinde.


    Rund 62 Prozent der Unternehmen sind eher zufrieden bis sehr zufrieden, während etwa 38 Prozent eher unzufrieden bis sehr unzufrieden sind.




    Ein wertvolles Stimmungsbild für Gemeinde und Wirtschaft


    „Leistungsfähige Unternehmen brauchen gute Standortbedingungen. Deshalb ist es wichtig, regelmäßig zu erfahren, wie die Betriebe ihren Wirtschaftsstandort bewerten und wo sie Verbesserungsbedarf sehen“, betont IHK-Hauptgeschäftsführerin Monika Sommer.

    „Unsere Standortumfragen liefern Kommunen und Wirtschaft eine fundierte Grundlage, um gemeinsam an den richtigen Stellschrauben zu arbeiten. Sie machen vorhandene Stärken sichtbar und zeigen zugleich auf, an welchen Punkten die Rahmenbedingungen weiterentwickelt werden können, damit Brechen auch künftig ein attraktiver Wirtschaftsstandort bleibt.“


    Die Ergebnisse der Befragung wurden mit Bürgermeister Frank Groos erörtert und nun gemeinsam vorgestellt. Brechen kann in mehreren Bereichen auf gute Bewertungen verweisen – insbesondere bei der Natur, der Heimatverbundenheit und der Lebensqualität. Gleichzeitig zeigen die Rückmeldungen der Unternehmen, an welchen Punkten Gemeinde und regionale Partner künftig ansetzen können, um die Standortbedingungen weiter zu verbessern.


    Lebensqualität und Wohnqualität als Stärken


    Bei den sogenannten weichen Standortfaktoren schneidet Brechen insgesamt gut ab. Mit einem Durchschnittswert von 2,74 zeigt sich die Gemeinde als attraktiver Wohn- und Lebensort. Besonders positiv bewertet werden die Wohnqualität (2,27), die Kinderbetreuung (2,31) sowie die Umwelt- und Lebensqualität (2,48). Mittlere Werte erzielen unter anderem das Angebot an Grund- und weiterführenden Schulen (2,57), die Gesundheitsversorgung (2,60), das Betreuungsangebot für Senioren (2,63), das Sport- und Freizeitangebot (2,70) sowie das Image der Kommune (2,76). Etwas schwächer fallen die Bewertungen für das Einzelhandelsangebot (3,23) sowie das gastronomische Angebot (3,43) aus.


    Brechen steht für Heimat und Natur


    Emotional verbinden die Unternehmen Brechen besonders mit Natur und Heimat. Insgesamt erreicht dieser Themenbereich einen Durchschnittswert von 3,14. Positiv bewertet werden die Heimat (2,15), die Natur (2,34), die Sicherheit (2,63) sowie die Familienfreundlichkeit (2,63). Weniger stark wird die Gemeinde mit dem Kunst- und Kulturangebot (3,37), „Innovativ/kreativ“ (3,70), der Wirtschaftskraft (3,79) sowie dem Tourismus (4,54) assoziiert.


    Infrastruktur insgesamt solide bewertet


    Der bedeutendste Standortfaktor für die Unternehmen ist die Infrastruktur, die insgesamt mit 3,04 bewertet wird. Gute Bewertungen erhalten die Anbindung an den Schienenfernverkehr (2,33), die Anbindung an den ÖPNV (2,43), die Anbindung an den Flughafen (2,43), die Anbindung an das Fernstraßennetz (2,47) sowie die Breitbandversorgung (2,88). Mittlere Bewertungen gibt es für die Nähe zu Absatzmärkten und Kundennähe (3,00), die Leistungsfähigkeit des innerörtlichen Straßenverkehrs (3,10) sowie den baulichen Zustand der Verkehrsinfrastruktur (3,63).


    Standortkosten und steuerliche Belastungen


    Die Standortkosten werden von den Unternehmen insgesamt mit einem Durchschnittswert von 4,31 bewertet. Mäßige Bewertungen erhalten die Höhe der Personalkosten (3,62), die Verfügbarkeit von Wohnraum (4,00), die Miet- und Kaufpreise von Gewerbeimmobilien und Gewerbeflächen (4,03) sowie die Verfügbarkeit von Gewerbeflächen und Immobilien (4,13). Schwächer bewertet werden die Kosten für Wasser, Abwasser und Abfall (4,77). Am schwächsten fällt die Bewertung des Gewerbesteuerhebesatzes aus, der mit 5,26 den höchsten Wert in diesem Themenfeld erreicht.


    Wirtschaftsförderung und Verwaltung im mittleren Bereich


    Mit einem Durchschnittswert von 3,63 beurteilen die Unternehmen die Zusammenarbeit mit Verwaltung und Wirtschaftsförderung insgesamt als solide. Mittlere Bewertungen fielen für die generelle Erreichbarkeit der Verwaltung (3,20), die Qualität des Onlineangebots (3,44), die Verlässlichkeit bei Wirtschaftsfragen und Entscheidungen (3,59), die Bearbeitung von Anliegen und Verfahren (3,60) sowie die Reaktionsgeschwindigkeit der Verwaltung (3,67) aus. Schwächer bewertet werden das Standortmarketing (3,72), die Begründung und Transparenz von Entscheidungen (3,83) sowie ein offenes Ohr für Wirtschaftsfragen (3,83).


    Fachkräfte bleiben Herausforderung


    Im Themenfeld Arbeitsmarkt und Bildung liegt der Zufriedenheitswert bei 3,65. Während die Nähe zu Berufsschulen (3,00) noch vergleichsweise positiv bewertet wird, zeigt sich bei der Verfügbarkeit von Fachkräften (3,69) Handlungsbedarf. Auch bei der Nähe zu Hochschulen (3,72), der Verfügbarkeit von Berufseinsteigern und Auszubildenden (3,83) sowie dem regionalen Weiterbildungsangebot (4,00) sehen die Unternehmen Verbesserungsbedarf. IHK-Standortumfragen


    Die Befragung zu Brechen ist Teil einer Reihe kommunaler Standortanalysen der IHK Limburg, die regelmäßig durchgeführt werden. Ziel ist es, den Kommunen und Unternehmen eine datenbasierte Grundlage für das Standortmanagement zu geben. Die Umfragen dienen nicht dem Vergleich zwischen den Gemeinden, sondern der gezielten Verbesserung der jeweiligen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.



    Über die IHK Limburg: Die Industrie- und Handelskammer Limburg vertritt die Interessen von rund 13.000 Mitgliedsunternehmen in der Region. Sie setzt sich für wirtschaftsfreundliche Rahmenbedingungen ein, unterstützt Unternehmen in allen Phasen ihrer Entwicklung und fördert die regionale Wettbewerbsfähigkeit. Weitere Informationen unter www.ihk-limburg.de. © Text: IHK-Limburg


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