FOTO-EHRLICH-BLOG
28.09.2026
Kirmes in Nauheim – drei Tage voller Musik, Tradition und guter Stimmung
Nauheim. Wenn in Nauheim die Kirmes ruft, ist gute Stimmung garantiert. Vom 2. bis 4. Oktober 2026 wird wieder gemeinsam gefeiert. Freunde und Familien kommen zusammen, um ein abwechslungsreiches Wochenende mit Musik, Tradition und viel Geselligkeit zu erleben. Die Kirmesgesellschaft Nauheim hat dafür ein buntes Programm auf die Beine gestellt, bei dem für Groß und Klein etwas dabei ist.
Am Freitag startet die Kirmes um 15:00 Uhr mit dem Festgottesdienst. Anschließend wird um 18:00 Uhr der Kirmesbaum gestellt. Damit fällt der offizielle Startschuss für ein festliches Kirmeswochenende.
Am Samstag geht es ab 19:30 Uhr richtig los. Bei der Oktoberfestparty mit der Band PAM darf ausgelassen gefeiert und getanzt werden. Für die passende Feststimmung sorgen außerdem der Fassbieranstich und die beliebte Mr. & Mrs. Dirndlwahl.
Der Sonntag beginnt um 11:00 Uhr mit dem Frühschoppen. Dazu gibt es ein leckeres Schnitzelessen, ein buntes Kinderprogramm und Livemusik von Ralf Og. Um 14:00 Uhr ziehen die Jüngsten gemeinsam mit der Kirmesgesellschaft ein. Den Abschluss bildet um 16:00 Uhr die große Tombola.
Ob mit Freunden, der Familie oder einfach zum gemütlichen Feiern – die Kirmes in Nauheim bietet drei Tage lang beste Unterhaltung und echte Kirmesstimmung.
Also: Kalender vormerken, Freunde und Familie einpacken und auf nach Nauheim! Die Kirmesgesellschaft freut sich auf viele Besucher und auf ein unvergessliches Kirmeswochenende. © KB-Gesellschaft Nauheim

05.08.2026 & 15.09.2026
Kirmes 2026 in Niederbrechen · Kartenvorverkauf Rockabend/Samstagskarten läuft bei uns & Programm
Nur noch wenige Wochen bis zur Kirmes . . . und ab sofort gibt's bei FOTO-EHRLICH schon die ROCK-Karten!
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Wenn am zweiten Oktoberwochenende wieder die Niederbrecher Kirmes gefeiert wird, gehört der Freitagabend traditionell den Rockfans. Die Kirmesburschen Niederbrechen 2026 laden am Freitag, 9. Oktober 2026 zum Rockabend ins Festzelt ein. Drei Bands werden dabei für beste Stimmung sorgen.
Los geht es um 20:00 Uhr mit den Quietschboys. Die hessische Kultband steht seit 1988 für ihre unverwechselbare „Rockmussigg uff hessisch“ und wird das Publikum mit viel Witz und handgemachtem Rock auf den Abend einstimmen.
Anschließend übernehmen die Rodgau Monotones die Bühne. Nach ihrem gefeierten Auftritt im Jahr 2018 sind sie endlich wieder zu Gast in Niederbrechen. Mit Klassikern wie „Die Hesse komme“ und „Ei Gude wie“ zählen sie seit Jahrzehnten zu den bekanntesten Bands Hessens und garantieren eine mitreißende Atmosphäre im Festzelt.
Zum Abschluss sorgt Fistful of Dollars noch einmal für ordentlich Stimmung. Die Coverrock-Band begeisterte bereits beim Rockabend im vergangenen Jahr und wird auch diesmal mit den größten Rockhits für einen stimmungsvollen Ausklang sorgen.
Eintrittskarten für den Rockabend sind ab sofort bei allen Kirmesburschen und Kirmesmädchen Niederbrechen 2026, sowie beim FOTO-EHRLICH.de erhältlich.
Die Kirmesburschen freuen sich darauf, zahlreiche Besucherinnen und Besucher im Festzelt begrüßen zu dürfen und gemeinsam den Auftakt in ein stimmungsvolles Kirmeswochenende zu feiern. Nach dem Rockabend startet am Samstagabend schließlich die offizielle Eröffnung der Niederbrecher Kirmes 2026. Verfasser: Tizian Deisel
15.09.2026
Niederbrecher Kirmes 2026 - Vier Tage Tradition, Musik und beste Stimmung
Vom 9. bis 12. Oktober 2026 wird in Niederbrechen wieder Kirmes gefeiert. Der FCA Niederbrechen, der Frohsinn Niederbrechen sowie die Kirmesburschen und Kirmesmädchen 2026 laden gemeinsam herzlich zu vier abwechslungsreichen Kirmestagen ein. Als Kirchweihfest von St. Maximin und größtes Volksfest der Region verbindet die Niederbrecher Kirmes seit Generationen Tradition, Gemeinschaft und Geselligkeit.
Den Auftakt machen die Kirmesburschen und Kirmesmädchen am Freitag, 9. Oktober, mit dem traditionellen Rockabend. Ab 20 Uhr eröffnen die Quietschboys mit ihrer „Rockmussigg uff hessisch“ das Programm. Anschließend dürfen sich die Besucher auf die Rodgau Monotones freuen, die nach ihrem letzten Auftritt im Jahr 2018 endlich wieder auf die Niederbrecher Bühne zurückkehren. Den Abschluss übernimmt Fistful of Dollars mit bekannten Rockklassikern und energiegeladenem Coverrock. Karten für den Rockabend wie auch für den Samstagabend sind weiterhin bei allen Kirmesburschen und Kirmesmädchen 2026 erhältlich.
Am Samstag, 10. Oktober, wird die Kirmes traditionell am Alten Rathaus durch Pfarrer Jan-Gerrit Engelmann und Bürgermeister Frank Groos offiziell eröffnet. Anschließend geht es im Umzug gemeinsam zum Festzelt. Dort sorgt die Partyband „Discover“ beim Kirmestanz für die passende Stimmung.
Der Kirmessonntag, 11. Oktober, beginnt mit dem traditionellen Kirmeshochamt in der Pfarrkirche St. Maximin. Im Anschluss bringen die Kirmesburschen und Kirmesmädchen ihr Ständchen im Pfarrhof dar. Danach lädt ein abwechslungsreicher Familiennachmittag Jung und Alt ins Festzelt ein. Am Abend übernimmt DJ Simon und sorgt für Partystimmung (Eintritt frei).
Ein besonderer Höhepunkt folgt am Kirmesmontag, 12. Oktober. Beim traditionellen Frühschoppen spielt das Blasorchester des TV Niederbrechen auf. Zu den Höhepunkten des Tages gehört der Einzug der Jubiläumsjahrgänge ins Festzelt. Dank der Unterstützung einiger Sponsoren gibt es außerdem von 11 bis 13 Uhr Freibier für die Kirmesgäste. Am Abend stehen die traditionelle Kirmesverlosung und die Übergabe der Kirmes an den nächsten Jahrgang auf dem Programm. Zum Abschluss wird noch einmal ausgiebig gefeiert und getanzt – auch hier sorgt die Partyband „Discover“ für beste Unterhaltung.
Der FCA Niederbrechen, der Frohsinn Niederbrechen sowie die Kirmesburschen und Kirmesmädchen 2026 freuen sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus Niederbrechen und der gesamten Region. Gemeinsam wünschen die Veranstalter allen Gästen, Freunden und Unterstützern fröhliche, friedliche und unvergessliche Kirmestage. Text: Frank Groos

Countdown bis zum Rockabend:
12./13.09.2026
DRK-Ausbildungswochenende SanRefresh in Winnau
DRK-Ausbildungswochenende mit 59 Teilnehmenden – Ein voller Erfolg!
Limburg/Mengerskirchen. Für ehrenamtliche Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes bildet ein Sanitätslehrgang in der Regel die Grundlage für ihre aktive Mitarbeit bei Sanitätswachdiensten oder ihr Engagement im Katastrophenschutz. Zwar bilden sich die Helferinnen und Helfer regelmäßig auf Bereitschaftsabenden in den verschiedenen Ortsvereinen fort, doch alle zwei Jahre muss ein „San-Refresh-Kurs“ absolviert werden, bei dem in kompakter Form über zwei Tage hinweg neue Ausbildungsinhalte vermittelt werden oder spezielle Themen gezielt beübt werden.
Seit vielen Jahren – sogar Jahrzehnten – werden vom DRK-Kreisverband Limburg unter Federführung seines Ortsvereins in Elz zu diesem Zweck Ausbildungswochenende veranstaltet. Übten in den 80er bzw. 90er Jahren bis in die Anfangsjahre der 2000er die Einsatzkräfte des damaligen Schnelleinsatzzuges bzw. der Schnelleinsatzgruppe Limburg an der Loreley oder am Oberroder Knoten, wurde das Ausbildungswochenende im Jahr 2008 erstmals im Ferienheim Winnau in Mengerskirchen veranstaltet. Neu dabei: Alle Ortsvereine und Einsatzeinheiten im DRK-Kreisverband Limburg waren eingeladen ihre Helferinnen und Helfer anzumelden.
Nach Zwischenstationen in der Burg Waldmannshausen kehrte der DRK-Kreisverband Limburg nun nach Mengerskirchen zurück. Am zweiten Septemberwochenende durfte das Orga-Team um Steffen Kopp, Bereitschaftsleiter im DRK-Ortsverein Elz, und Sebastian Stötzer, Ausbildungsleiter Sanitätsdienst im DRK-Kreisverband Limburg und ebenfalls Elzer DRK’ler, 56 Einsatzkräfte aus allen (!) DRK-Ortsvereinen und Einsatzformationen des Heimatkreisverbandes begrüßen – ein neuer Teilnehmendenrekord. Unterstützt wurde das Duo von einer Vielzahl weiterer Ehrenamtler aus den Ortsvereinen, die als Ausbilder oder im Hintergrund bei der Vorbereitung und Organisation mitwirkten. Ebenfalls mit dabei: Fünf Kolleginnen bzw. Kollegen aus dem hauptamtlichen Rettungsdienst (Elias Fahl, Jonas Agel, David Gomez, Marie Petrovic, Patrick Schmittl), die das Vorhaben als Ausbilderinnen und Ausbilder mit ihrer Expertise und Einsatzerfahrung unterstützten. Mit von der Partie war auch die Personenauskunftsstelle (PaSt), die die Helferregistrierung durchführte und so ihrerseits einen eigenen Ausbildungsanteil verwirklichen konnte. In einer praxisnahen Stationsausbildungen wurden am Samstag Kenntnisse und Fertigkeiten zum Airwaymanagement, der Assistenz bei der Medikamentengabe, der apparativen Diagnostik, der Traumabehandlung mit neuem Equipment und der erweiterten Reanimation vermittelt. Auch konkrete Fallbeispiele wurden von den Einsatzkräften abgewickelt, bei denen schließlich alle Skills gefragt waren.
Für den Nachmittag war hoher Besuch angekündigt: So hatte sich der Präsident des DRK-Landesverbandes Hessen, Norbert Södler, auf den Weg in den Westerwald gemacht und das Ausbildungswochenende besucht. Er bedankte sich bei den Teilnehmenden für das große Engagement und zeigte sich ob des eher ungewöhnlichen Ausbildungssettings auf der grünen Wiese positiv überrascht. Begleitet wurde er vom Bereichsleiter Katastrophenschutz und Suchdienst im DRK-Landesverband, Thomas Hanschke, der sich das „Heimspiel“– er wohnt im Landkreis – nicht nehmen ließ.
Orga-Team und Teilnehmende freuten sich natürlich auch über den Besuch aus der Kreisgeschäftsstelle. Neben dem zweiten Vorsitzenden Helmut Petri und der Kreisgeschäftsführerin Petra Kaiser-Schenk, machten sich auch Rettungsdienstleiter Sebastian Schneider, Rotkreuzbeauftragter Dittmar Kissel und Patrick Fluck als Organisatorischen Leiter Rettungsdienst (OLRD) ein Bild von der zweitägigen Ausbildungsveranstaltung.
Nach einem gemütlichen Abend am Lagerfeuer – die Kameradschaftspflege und das gegenseitige Kennenlernen zwischen den Einsatzkräften verschiedener Ortsvereine und Einsatzformationen stellte die zweite Säule des Ausbildungswochenende dar – ging es am nächsten Morgen nach dem gemeinsamen Frühstück zunächst mit zwei Vorträgen weiter: Zum einen wurde die MANV-Planung im Landkreis Limburg-Weilburg in den Blick genommen, zum anderen das Thema Infektionsschutz in den Fokus gerückt. Entsprechende praktische Übungen zu beiden Themenstellungen rundeten das Programm am Sonntag dann ab.
Das Orga-Team bedankte sich während der Verabschiedung bei allen Teilnehmenden für den breiten Zuspruch und das gelungene Miteinander. Mit aufgefrischtem Wissen, neuem Know-how und einem Motivationsschub, konnten die Einsatzkräfte des DRK-Kreisverband Limburg schließlich die Heimreise antreten.
Die Teilnehmenden nehmen neben viel aufgefrischtem und gefestigtem Wissen, ein hohes Maß an Motivation für ihre Arbeit mit - Motivation, die begeistert. Eine Begeisterung, die begeistern möchte - Interessieren auch Sie sich für die Mitarbeit im DRK, sprechen Sie uns gerne an - www.DRK-KV-Limburg.de oder besuchen Sie direkt ihre Ortsvereine vor Ort : https://www.drk-kv-limburg.de/das-drk/der-kreisverband-limburg-ev/unsere-ortsvereine.html - wir freuen uns auf Sie ! © Peter Ehrlich & Steffen Kopp /DRK-Brechen
03.09.2026
260. Dauborner Markt mit 10 jährigem Marktburschenjubiläum
Dauborn. Welch ein Jubiläumstag - bei herrlich-abwechslungsreichem Herbstwetter konnten die Gespanne des Kutschenkorsos am Morgen auf dem Marktgelände begrüßt und bewundert werden. Sie brachten einige der Ehrengäste mit. Eine Tierschau und erfreulich viele und abwechslungsreiche Schaustellerangebote lockten zum Verweilen. Der Dauborner Markt hat eine lange Tradition - so gehört natürlich auch das abwechslungsreiche Marktangebot mit dazu.
Der 260. Dauborner Markt wurde auch für die Marktburschen und -mädels zum Jubiläum, haben sie doch heute ihr 10jähriges Jubiläum feiern können.
Pünktlich zur Eröffnung "lockte" eine kleine Wetterkaprioloe die Menschen ins Zelt.
Der Fassanstich durch Bürgermeisterin Silvia Scheu-Menzer wurde mit dem ersten Schlag erfolgreich zum Start des Marktes - ein ganz besonderer in diesem Jahr - widmete sie diesen doch ihrem Vater.
Zum Jubiläum überreichte IHK-Hauptgeschäftsführerin Monika Sommer eine Urkunde und überbrachte die Glückwünsche der IHK.
Thomas Kilian stimmte sein 2016 geschriebenes "Dauborner Marktburschenlied" an.
Ein Fest, welches weit über die Landkreisgrenzen bekannt und beliebt ist - ein Dank daher an alle Helferinnen und Helfer, sowie die Gemeinde Hünfelden die diese Tradition auch in diesem Jahr fortgeführt und am Leben erhalten.
31.08.2026
Die Kirmeshutwerkstatt – unverzichtbar für die Brecher Kirmes
Brechen. „Ach, die Hüte sind nicht im Internet bestellt?“ – tatsächlich nicht ! Die Fertigung der der legendären Kirmeshüte erfolgt in liebevoller Handarbeit. Die Vorfreude auf den fertigen Hut motiviert, dauert es doch rund fünf Stunden, bis ein solches Exemplar fertig ist. Knapp unter 600g wiegen die fertigen Hüte. Die Basis bildet ein Cordhut. Vorab werden an acht Holzstäben die Blumen befestigt. In dekorativer Abwechslung werden hier Chrysanthemen und Rosen liebevoll platziert. Vier der Stäbe haben oben einen bunten Federpuschel und die anderen vier tragen stolz die wunderschönen Pfauenfedern, die herrlich in der Sonne glitzern. Diese Stäbe werden dann am Hut festgenäht, bevor dann das Hutband drum kommt.
Die Stangen werden in sich mit Kabelbindern fixiert. 20 Bänder in den Farben weiß, rot, gelb, grün und blau bilden den flatternden Abschluss des Hutes. Hierbei werden 2x 1m lange Bänder verwendet. Je nach Jahrgang können diese dann später sogar geflochten werden – das sieht man am Beispiel von einem Kirmeshut, der bereits 45 Jahre in achtsamem Familienbesitz ist und bei großen Jubiläum des jeweiligen Jahrgangs zum „Tragen“ kommt. Die Kirmeshüte werden mit Herzblut und viel Freude an der Geselligkeit und der Gemeinschaft gezaubert. Seinerzeit hatte Frau Litzinger diese für alle Kirmesburschen eine Jahrgangs gefertigt, bei starken Jahrgängen waren das durchaus schon mal rund 30 Stück – damit war sie das ganze Jahr über beschäftigt. Heute, bei den kleineren Jahrgängen wird im Sommer angefangen. Sabine Lohmann (die leider viel zu früh verstorben ist) und viele andere Kirmesmütter und engagierte Frauen haben alles darangesetzt, dass diese wunderschöne Tradition in der Gemeinde weitergegeben wird.
So sind in diesem Jahr Gabi Höhler, Sonja Kopetzky-Krämer, Christel Kremer, Bärbel Schütz und Christiane Schneider diejenigen, die am Kirmesmontag am Tisch der Kirmeshutfrauen Kirmes feiern und sich über jede Gelegenheit freuen, wo die rund 1m großen Kirmeshüte von den Kirmesburschen präsentiert werden. Vom stimmungsvollen Eröffnen der Kirmes am historischen Rathaus über das feierliche Hochamt bis dann eben auch zur Kirmesübergabe, könnten diese Hüte Geschichte schreiben, schmunzeln die Kirmeshutmacherinnen, die bereits seit 2007 (mit einem Jahr Pause in 2008) die Hüte herstellen – ehrenamtlich.
Das Material wird von den Kirmesburschen gestellt, die jetzt die Kunstwerke erstmals in Händen halten durften. Noch ehrfürchtig und stolz und ganz vorsichtig - doch da leider nicht jeder Kirmesbursch als „Hutschoner“ durch die Kirmestage gehen wird, werden manche Hüte ihre eigene Geschichte schreiben und eine lebenslange Erinnerung an das Fest der Feste in Niederbrechen bleibt. Die Kirmesburschen sind dankbar, dass es in der Gemeinde immer wieder Menschen gibt, die diese Tradition unterstützen und aufrechterhalten – ein buntes, weithin sichtbares stolzes Zeichen des Zusammenhalts im Dorf – ein Zeichen großer Wertschätzung der Kirmesgeschichte Niederbrechens gegenüber.
| Info | Die Brecher Kirmes werden wohl schon seit der Trierer Zeit gefeiert – über viele Jahrzehnte wurden diese in allen Gaststätten gefeiert, was sich zunehmend in die Turnhalle in der Jahnstraße verlagerte, bevor 1981 die erste Zeltkirmes gefeiert wurde. Kirmesplatz war lange im Bereich Einmündung Rathausstraße in die Limburger Straße, dann in der Jahnstraße, dann wieder zurück und ab 1965 auf dem Festplatz. Der im Bild zu sehende altehrwürdige Kirmeshut wurde vor 45 Jahren zur ersten Zeltkirmes von Bernd Schütz getragen.
Mehr Informationen über die Geschichte Brechens finden sich auch unter: https://www.gemeinde-brechen.de/gemeinde/arbeitskreis-historisches-brechen/it-und-onlinechronikbrechen
© Peter Ehrlich / FOTO-EHRLICH.de
22.08.2026
25 Jahre DRK-Dienstleistungszentrum Limburg - Tag der offenen Tür
Ein Vierteljahrhundert ist der DRK-Kreisverband Limburg bereits am Standort Senefelder Straße 1 in Limburg zuhause und hatte zum Tag der offenen Tür geladen. Neben der Möglichkeit, einen Blick in das Gebäude selbst zu werfen, gab es die Möglichkeit, die haupt- und ehrenamtlichen Angebote des DRK sowie die sozialen Angebote und den Rettungsdienst kennen zu lernen.
Führungen durch die Rettungswache, Einblicke in die Arbeit des Rettungsdienstens, Vorstellung des KatRetter-Systems im Landkreis Limburg-Weilburg & Rettungskette, Betreutes Reisen, Hausnotruf, Essen auf Rädern, und Vorführungen des Jugendrotkreuz, Reanimation und AED-Einsatz rundeten das interessante Angebot ab.
17.08.2026
DRK OV Brechen informierte bei Aktionstag „FIT für den NOTFALL“ von Erster Hilfe bis Notfallvorsorge
Niederbrechen. Informieren – Vorsorgen – Handeln, darum ging es beim ersten Aktionstag des DRK-Ortsvereins Brechen, der zusammen mit dem Bürgerfonds Brechen Anfang August auf dem Festplatz in Niederbrechen stattfand.
Da auch längere Stromausfälle oder Unterbrechungen der Wasserversorgung heute keine Szenarien aus der Theorie sind, konnten sich Interessierte an verschiedenen Informationsständen niedrigschwellig und ganz persönlich informieren. Denn neben der Auffrischung der Erste-Hilfe-Kenntnisse, dem Vorhalten und regelmäßigen Prüfen von Feuerlöschern und Rauchmeldern gehört auch der klassische Verbandkasten ganz oben auf die Liste bei der Vorsorge. Die Ausbildungen haben sich über die Jahre weiterentwickelt und ermöglichen heute schnelle, effektivere und oftmals tatsächlich auch einfachere Hilfe, freut sich der erste Vorsitzende Peter Tiefenbach am Rande der Veranstaltung. Die Wiederbelebung oder der Einsatz eines AED (Automatischer Externer Defibrillator) kann Leben retten und wertvolle Minuten bis zum Eintreffen der Rettungskräfte überbrücken. Gerade bei größeren Schadenslagen können Hilfs- und Rettungskräfte nicht überall gleichzeitig unterstützen, hier ist es heute wichtiger denn je, dass die Bevölkerung sich rechtzeitig informiert und vorbereitet hat, um sich selbst oder in ihrem direkten Umfeld effektiv in den ersten Minuten, Stunden oder Tagen zu helfen. Daher gehörten auch die Themen der persönlichen Bevorratung dazu: Gilt es doch, auch in Krisenzeiten die Versorgung mit sauberem Trinkwasser, lebenswichtigen Medikamenten oder Dauermedikamenten sicherzustellen und auch Energie und Licht sollten bedacht werden. Kommt es zu einer Evakuierung aufgrund einer Schadenslage oder eines anderen Ereignisses, ist es gut, ein clever gepacktes Notgepäck bereit zu haben. Diese Themen sind so wichtig, dass der DRK-Ortsverein sie auch bei der Hobbyausstellung am 14. und 15.November an seinem Informationsstand in der Emstalhalle vorstellen wird.
Bereits seit 1959 ist der DRK-Ortsverein in Brechen und Selters zuhause und weit darüber hinaus aktiv – dies mit fast 30 aktiven Helferinnen und Helfern und 630 Fördermitgliedern. Gerade erst wurde der Vereinsstützpunkt am Festplatz umfangreich energetisch saniert, daher freut sich der Verein über aktive und passive Unterstützung in Form von gerne auch regelmäßigen Zeit- oder Geldspenden. Mehr Informationen zur Arbeit des Vereins unter www.DRK-Brechen.de – Dienstabende üblicherweise freitags um 19 Uhr (Festplatz/Jahnstraße, Niederbrechen) · Peter Ehrlich / DRK Ortsverein Brechen
06.08.2026
Verfassungsschutz Hessen wappnet sich gegen Spionage und hybride Bedrohungen
Roman Poseck: „Hessen reagiert auf die aktuelle Bedrohungslage mit der Neuausrichtung des Verfassungsschutzes Hessen und ist damit bundesweit Vorreiter. Eine eigene Spionage-Einheit stellt das LfV zukunftsfähig auf.“
Wiesbaden. Cyberattacken, Sabotageakte gegen kritische Infrastruktur, Spionageaktionen, Drohnenangriffe und Desinformationskampagnen - insbesondere im Vorfeld von Wahlen -stellen eine immer größer werdende Bedrohung dar. Das Landesamt für Verfassungsschutz Hessen (LfV) passt seine Organisationsstruktur deshalb den aktuellen Herausforderungen an. Eine eigene Abteilung für Spionageabwehr, eine Abteilung Operative Aufklärung sowie eine Kompetenzstelle Wirtschafts-, Wissenschafts- und Behördenschutz sorgen für mehr Schutz. Die Details stellten Innenminister Roman Poseck und LfV-Präsident Bernd Neumann heute bei einer Pressekonferenz in Wiesbaden vor.
Innenminister Roman Poseck erklärte dazu: „Auch Hessen wird immer häufiger gezielt von ausländischen Nachrichtendiensten und nicht-staatlichen Gruppen angegriffen. Insbesondere seit dem russischen Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine haben wir es zunehmend mit solchen Angriffen zu tun. Russlands Politik wird immer aggressiver. Sie verfolgt das Ziel, uns und unsere Demokratie zu destabilisieren. Dabei kennt Putin offensichtlich keine Grenzen mehr. Besorgniserregend ist zudem, dass diese Politik auch durch politische Kräfte im Inland Unterstützung erfährt, auch in unseren Parlamenten.
Hybride Aggressoren verüben reale Attacken auf unsere Gesellschaft, unsere Wirtschaft, unsere Sicherheit und auf unsere freiheitliche demokratische Grundordnung. Hessen stellt für ausländische Nachrichtendienste aufgrund seiner besonderen Stellung bei Wirtschaft, Verkehr und Logistik, mit dem Internetknotenpunkt in Frankfurt, dem Flughafen sowie mit bedeutenden militärischen Liegenschaften ein potentielles Angriffsziel dar.
Das hybride Anschlagsszenario mit einer Drohne am Leipziger Flughafen zeigt, wie real die Gefahr ist. Eine mit Sprengstoff ausgestattete Drohne wurde von einem Flughafenmitarbeiter zu Boden gebracht. Auch wenn noch vieles unklar ist, unterstreicht der Vorfall, dass sich die Bedrohungslage verschärft und eine neue Qualität annimmt.
Insbesondere Spionageverdachtsfälle nehmen quantitativ zu und werden zugleich schwerwiegender. Wegen seiner Rolle als wichtiger Unterstützer der Ukraine steht Deutschland schon länger im Visier russischer Nachrichtendienste. Das Aufkommen der zu bearbeitenden Verdachtsfälle mit Russland-Bezug hat sich seit dem Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine mehr als verdoppelt auf zwischenzeitlich über 2000 Fälle. Aber auch China und Iran stellen die Spionageabwehr vor große Herausforderungen. Bei Verdachtsfällen mit Iran-Bezug erwartet das LfV in diesem Jahr einen Anstieg um mehr als 45 Prozent auf rund 800 Fälle in diesem Jahr. Im ersten Quartal 2026 konstatierte das LfV Hessen zudem einen deutlichen Anstieg von Ausspäh- und Sabotagesachverhalten sowie Sachverhalten mit Drohnenbezug. Die Zahlen machen deutlich, dass Spionage, Sabotage und hybride Angriffe wachsende Gefahren für unsere Gesellschaft und unsere Demokratie sind. Das hybride Anschlagsszenario am Leipziger Flughafen hat uns das deutlich vor Augen geführt. Deshalb stellen wir unsere Behörden so auf, dass wir uns wirkungsvoll gegen die Bedrohungen wehren können.
Hessen hat bereits mit dem neuen Polizeirecht reagiert und die Befugnisse der Polizei erweitert, unter anderem mit der Nutzung von KI bei Videoüberwachung. Mit einer Novellierung des Verfassungsschutzgesetzes haben wir eine neue Rechtsgrundlage geschaffen, die unter anderem dem LfV unter strengen Voraussetzungen Online-Durchsuchungen ermöglicht. Nun folgt die organisatorische Neuaufstellung im Landesamt für Verfassungsschutz:
Im LfV wird sich künftig eine neue Abteilung ausschließlich mit den Themen Spionage, hybride Bedrohungen und Einflussnahme sowie Transnationale Repression durch fremde Staaten beschäftigen. Eine weitere Abteilung wird für die Operative Aufklärung zuständig sein. Die Nutzung nachrichtendienstlicher Mittel, etwa die Observation einer extremistischen Zielperson oder konkrete Überwachungsmaßnahmen nach dem G10-Gesetz, wird damit erstmals in einer Abteilung gebündelt. Zudem soll der Wirtschaftsschutz ausgebaut und zu einer Kompetenzstelle Wirtschafts-, Wissenschafts- und Behördenschutz weiterentwickelt werden.
Hessen geht den bislang einzigartigen Weg mit einer eigenen Spionage-Einheit und einer eigenen Abteilung Operative Aufklärung, in denen die Kompetenzen konzentriert gebündelt sind. Mit der neuen Spionage-Abteilung, die sich neben Spionageabwehr unter anderem auch um hybride Bedrohungen kümmert, stellt sich das LfV Hessen neu und zukunftsfähig auf. Auch die anderen Schritte der Neuausrichtung sind die richtige Reaktion auf die aktuelle Bedrohungslage.
Ich bin davon überzeugt, dass die Arbeit unseres hessischen Verfassungsschutzes durch die Neuausrichtung noch schlagkräftiger, effektiver und zeitgemäßer wird.“
LfV-Präsident Bernd Neumann wies darauf hin, dass die letzte Umorganisation der Behörde zehn Jahre zurückliegt. „Die Anforderungen an den hessischen Verfassungsschutz haben sich in dieser Zeit grundlegend verändert und sind zugleich massiv gestiegen. Wir schaffen Synergieeffekte, wenn wir die Experten und sämtliche operativen Ressourcen in den neuen Abteilungen Spionage und Operative Aufklärung bündeln. Die Abstimmungsprozesse werden kürzer, Entscheidungen werden schneller getroffen und es kann umfassend und zielgerichtet agiert werden.“
Die neue Kompetenzstelle Wirtschafts-, Wissenschafts- und Behördenschutz soll durch Beratung und Vernetzung dafür sorgen, dass Verdachtsfälle schneller gemeldet werden. Bereits heute führt das LfV Sensibilisierungsgespräche bei gefährdeten Unternehmen durch, deren Zahl sich im vergangenen Jahr gegenüber 2024 nahezu verdoppelt hat. Neumann verwies abschließend auf den Leitgedanken des LfV Hessen „Kein Raum für Extremismus, kein Raum für Spionage“.
Hintergrund: Wie real die Bedrohung ist, zeigt ein aktuelles Verfahren vor dem Oberlandesgericht Frankfurt. Drei Männer sind angeklagt, in Hessen im Auftrag eines russischen Geheimdienstes einen Ukrainer ausgespäht zu haben, der als Soldat an Kampfhandlungen beteiligt war, vermutlich zur Vorbereitung weiterer Operationen bis möglicherweise hin zur Tötung des Mannes. Weitere Beispiele reichen von der Desinformationskampagne „Doppelgänger“ vor der jüngsten Bundestagswahl bis zur Festnahme eines mutmaßlichen chinesischen Spionage-Ehepaars im Mai in München, das an Informationen über militärisch nutzbare Hochtechnologie gelangen wollte. © HMdIS
Sehen Sie hierzu auch: https://lfv.hessen.de/weitere-aufgabenfelder/spionageabwehr/lfv-hessen-sensibilisiert-oeffentliche-stellen
29.07.2026
IHK-Standortumfrage: Unternehmen bewerten Wirtschaftsstandort Brechen
Betriebe sehen Stärken bei Lebensqualität und Natur – Handlungsbedarf bei den Standortkosten
Die Unternehmen in Brechen bewerten die Rahmenbedingungen ihres Wirtschaftsstandortes insgesamt mit der Note 3,29. Hinter dieser Gesamtbewertung steht die Beurteilung verschiedener Standortfaktoren, die von den Betrieben unterschiedlich bewertet werden. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Standortumfrage der IHK Limburg.
Befragt wurde eine Auswahl von IHK-Mitgliedsunternehmen aus verschiedenen Branchen mit Sitz in Brechen. Von 313 kontaktierten Betrieben beteiligten sich 36 Unternehmen an der Erhebung. Sie konnten insgesamt 47 Standortfaktoren nach ihrer Bedeutung und Zufriedenheit auf einer sechsstufigen Skala von „sehr zufrieden“ (1) bis „sehr unzufrieden“ (6) bewerten. Daraus ergibt sich ein umfassendes Bild über die Standortbedingungen in der Gemeinde.
Rund 62 Prozent der Unternehmen sind eher zufrieden bis sehr zufrieden, während etwa 38 Prozent eher unzufrieden bis sehr unzufrieden sind.
Ein wertvolles Stimmungsbild für Gemeinde und Wirtschaft
„Leistungsfähige Unternehmen brauchen gute Standortbedingungen. Deshalb ist es wichtig, regelmäßig zu erfahren, wie die Betriebe ihren Wirtschaftsstandort bewerten und wo sie Verbesserungsbedarf sehen“, betont IHK-Hauptgeschäftsführerin Monika Sommer.
„Unsere Standortumfragen liefern Kommunen und Wirtschaft eine fundierte Grundlage, um gemeinsam an den richtigen Stellschrauben zu arbeiten. Sie machen vorhandene Stärken sichtbar und zeigen zugleich auf, an welchen Punkten die Rahmenbedingungen weiterentwickelt werden können, damit Brechen auch künftig ein attraktiver Wirtschaftsstandort bleibt.“
Die Ergebnisse der Befragung wurden mit Bürgermeister Frank Groos erörtert und nun gemeinsam vorgestellt. Brechen kann in mehreren Bereichen auf gute Bewertungen verweisen – insbesondere bei der Natur, der Heimatverbundenheit und der Lebensqualität. Gleichzeitig zeigen die Rückmeldungen der Unternehmen, an welchen Punkten Gemeinde und regionale Partner künftig ansetzen können, um die Standortbedingungen weiter zu verbessern.
Lebensqualität und Wohnqualität als Stärken
Bei den sogenannten weichen Standortfaktoren schneidet Brechen insgesamt gut ab. Mit einem Durchschnittswert von 2,74 zeigt sich die Gemeinde als attraktiver Wohn- und Lebensort. Besonders positiv bewertet werden die Wohnqualität (2,27), die Kinderbetreuung (2,31) sowie die Umwelt- und Lebensqualität (2,48). Mittlere Werte erzielen unter anderem das Angebot an Grund- und weiterführenden Schulen (2,57), die Gesundheitsversorgung (2,60), das Betreuungsangebot für Senioren (2,63), das Sport- und Freizeitangebot (2,70) sowie das Image der Kommune (2,76). Etwas schwächer fallen die Bewertungen für das Einzelhandelsangebot (3,23) sowie das gastronomische Angebot (3,43) aus.
Brechen steht für Heimat und Natur
Emotional verbinden die Unternehmen Brechen besonders mit Natur und Heimat. Insgesamt erreicht dieser Themenbereich einen Durchschnittswert von 3,14. Positiv bewertet werden die Heimat (2,15), die Natur (2,34), die Sicherheit (2,63) sowie die Familienfreundlichkeit (2,63). Weniger stark wird die Gemeinde mit dem Kunst- und Kulturangebot (3,37), „Innovativ/kreativ“ (3,70), der Wirtschaftskraft (3,79) sowie dem Tourismus (4,54) assoziiert.
Infrastruktur insgesamt solide bewertet
Der bedeutendste Standortfaktor für die Unternehmen ist die Infrastruktur, die insgesamt mit 3,04 bewertet wird. Gute Bewertungen erhalten die Anbindung an den Schienenfernverkehr (2,33), die Anbindung an den ÖPNV (2,43), die Anbindung an den Flughafen (2,43), die Anbindung an das Fernstraßennetz (2,47) sowie die Breitbandversorgung (2,88). Mittlere Bewertungen gibt es für die Nähe zu Absatzmärkten und Kundennähe (3,00), die Leistungsfähigkeit des innerörtlichen Straßenverkehrs (3,10) sowie den baulichen Zustand der Verkehrsinfrastruktur (3,63).
Standortkosten und steuerliche Belastungen
Die Standortkosten werden von den Unternehmen insgesamt mit einem Durchschnittswert von 4,31 bewertet. Mäßige Bewertungen erhalten die Höhe der Personalkosten (3,62), die Verfügbarkeit von Wohnraum (4,00), die Miet- und Kaufpreise von Gewerbeimmobilien und Gewerbeflächen (4,03) sowie die Verfügbarkeit von Gewerbeflächen und Immobilien (4,13). Schwächer bewertet werden die Kosten für Wasser, Abwasser und Abfall (4,77). Am schwächsten fällt die Bewertung des Gewerbesteuerhebesatzes aus, der mit 5,26 den höchsten Wert in diesem Themenfeld erreicht.
Wirtschaftsförderung und Verwaltung im mittleren Bereich
Mit einem Durchschnittswert von 3,63 beurteilen die Unternehmen die Zusammenarbeit mit Verwaltung und Wirtschaftsförderung insgesamt als solide. Mittlere Bewertungen fielen für die generelle Erreichbarkeit der Verwaltung (3,20), die Qualität des Onlineangebots (3,44), die Verlässlichkeit bei Wirtschaftsfragen und Entscheidungen (3,59), die Bearbeitung von Anliegen und Verfahren (3,60) sowie die Reaktionsgeschwindigkeit der Verwaltung (3,67) aus. Schwächer bewertet werden das Standortmarketing (3,72), die Begründung und Transparenz von Entscheidungen (3,83) sowie ein offenes Ohr für Wirtschaftsfragen (3,83).
Fachkräfte bleiben Herausforderung
Im Themenfeld Arbeitsmarkt und Bildung liegt der Zufriedenheitswert bei 3,65. Während die Nähe zu Berufsschulen (3,00) noch vergleichsweise positiv bewertet wird, zeigt sich bei der Verfügbarkeit von Fachkräften (3,69) Handlungsbedarf. Auch bei der Nähe zu Hochschulen (3,72), der Verfügbarkeit von Berufseinsteigern und Auszubildenden (3,83) sowie dem regionalen Weiterbildungsangebot (4,00) sehen die Unternehmen Verbesserungsbedarf. IHK-Standortumfragen
Die Befragung zu Brechen ist Teil einer Reihe kommunaler Standortanalysen der IHK Limburg, die regelmäßig durchgeführt werden. Ziel ist es, den Kommunen und Unternehmen eine datenbasierte Grundlage für das Standortmanagement zu geben. Die Umfragen dienen nicht dem Vergleich zwischen den Gemeinden, sondern der gezielten Verbesserung der jeweiligen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.
Über die IHK Limburg: Die Industrie- und Handelskammer Limburg vertritt die Interessen von rund 13.000 Mitgliedsunternehmen in der Region. Sie setzt sich für wirtschaftsfreundliche Rahmenbedingungen ein, unterstützt Unternehmen in allen Phasen ihrer Entwicklung und fördert die regionale Wettbewerbsfähigkeit. Weitere Informationen unter www.ihk-limburg.de. © Text: IHK-Limburg











































































